"Ich bin nur ein Geschichtenerzähler, und das Kino ist zufällig mein Medium." Federico Fellini
Der Maestro an der Arbeit, am seinem Film Agenzia matrimoniale.
© 2009 Archivio Fondazione Federico Fellini/courtesy Schirmer/Mosel
Vor genau 90 Jahren, am 20. Januar 1920, erblickte in Rimini ein Knabe das Licht der Welt, der unsere Sicht auf diese verändern sollte. Aus Federico Fellini wurde einer der grössten Geschichtenerzähler seiner Zeit. Mille grazie, Signore Fellini! Am 31. Oktober 1993 verstummte er für immer, FeFe erlag einem Herzinfarkt. Unsterblich hingegen ist das Erbe des grossen Leinwandmagiers, 25 Filme, darunter La strada, La dolce vita, Amarcord, Satyricon und 8 ½. Eine Hinterlassenschaft, für die wir ewig dankbar sind. Dankbarer jedenfalls als die Academy in Hollywood, die Fellini zwar zwölf Mal für den Oscar vorschlug, den ersten aber erst 1993 rausrückte - für sein Lebenswerk.
Der wohl schönste Bildband über Federico Fellinis Filme erschien im Verlag Schirmer/Mosel, Autor Tullio Kezich. Die deutsch-englische Ausgabe umfasst 320 Seiten mit mehr als 400 teils farbigen Abbildungen. Eines der berühmtesten Filmstills der Kinogeschichte ziert das Cover: Anita Ekberg, badend im Trevibrunnen in Rom.