Auch wenn «As I Am», das letzte Werk von Alicia Keys, eher ein belangloses R&B-Geplätscher denn ein hinreissendes Singer/Songwriter-Album war und der Titelsong zum Bond-Streifen «Quantum Of Solace» ein regelrechter Durchhänger: Mit zwölf Grammy-Auszeichnungen zählt die schöne New Yorkerin zu den meistdekorierten Musikerinnen – und zu den gefragtesten Gästen auf den Alben anderer Künstler.
Heute erscheint nun endlich ihr neues eigenes Album: Es heisst «The Element Of Freedom» und sorgt erstmal für erleichtertes Aufatmen: Die Lady hat tatsächlich mehr drauf als «As I AM», das Album ist sogar noch besser als ihr Debüt «Songs In A Minor», das Alicia 2001 von Null auf Platz Eins katapultierte: Entspannt, schön, geschmeidig. Das gefällt uns! Was Alicia jetzt noch fehlt, ist ein Dreh in ihren Liedern, der die Songs unverkennbar macht. Norah Jones zum Beispiel kann das: Drei Akkorde auf dem Klavier, und man erkennt einen Jones-Song, ohne ihn vorher je gehört zu haben. Alicia Keys wird das wohl auch noch hinkriegen. Am kommenden 25. Januar wird sie übrigens 30.
http://www.youtube.com/watch?v=ehsgLzXO7wQ