Die Geschichte dieses Foulards beginnt in Paris, im 20. Arrondissement, wo sich das Atelier von Monique Baumann befindet. In unmittelbarer Nähe trifft sie auf einen äthiopischen Laden und Guenette Kebede, die Besitzerin. Die beiden Frauen entwickeln zusammen die Idee Foulards in den Bergen im Norden Äthiopiens weben zu lassen. Der Weber ist ein über 80-jähriger Mann der im Gefängnis weben gelernt hat. Er kennt weder Meter noch Zentimeter, die Spanne zwischen Ellenbogen und Fingern ist sein Standardmass. Jedes einzelne Foulard erzählt eine Geschichte und zeugt von einem ungewöhnlichen Austausch zwischen Europa und Äthiopien jenseits von Politik und Entwicklungshilfe. Es sind Gebrauchskunstwerke, in denen sich Europa und Afrika “verweben”.
Das Foulard (inklusive Booklet) kostet netto Fr. 290.—; zu bestellen über monique@moniquebaumann.ch