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Freitag 13.08.2010
Krimi, Sittenbild aus der Kunstszene, Vater-Sohn-Geschichte, Verschwörungstheorie, Historie - all das verbindet der Wahlschweizer Peter Haff in seinem druckfrischen Buch DER BLAUE SPIEGEL (Luchterhand, Taschenbuch) zu einem echten Page turner. Schon der erste Satz zieht uns unvermittelt in die Handlung rein: "Während Robert Wallburk in der Hafenschänke von Kàlimnos den Lammbraten anschnitt, ertrank sein Vater im Aquarium der Stadtvilla in Gründwald". Bis zur Auslösung des Falls lässt Haffs Plot uns nicht mehr los - solls am Wochenende ruhig regnen, wir sind bestens versorgt mit 383 Seiten Hochspannung. Bei Haff allerdings gibts noch mehr als Suspense, nämlich subtile Schilderungen der Figuren und eine wunderbar gepflegte Sprache, wie man sie in Unterhaltungsliteratur leider nur selten findet. Wer nach dem langen Blick in den blauen Spiegel mehr von Haff lesen will, dem seien die Reisereportagen DIE UNGENAUE LAGES DES PARADIESES empfohlen, wo Haff eine Gruppe Superreicher auf exklusiver Weltreise begleitet und beschreibt. Oder die Kreuzfahrtreportage ACHT STOCKWERKE ÜBER DER WIRKLICHKEIT, beide bei Luchterhand erschienen.
Donnerstag 05.08.2010
Frau Schneider, Purserin: An ihr hängt alles. Geheimnisträger in Taschenausgabe. Für Frauen ein Muss. Für Männer ein Mysterium. Regula Esposito, eine der Damen des Kabarettistinnenquartetts Acapickels, tourt vom 3. September an mit ihrem Solo-Programm durch die Schweiz. Von Basel bis Biglen und Luzern bis Zürich geht die Dame dem Wesen der Handtasche auf den Grund – als resolute “Purseologin” Dr. Helga Schneider. Alles wird durchneuselt, von der falschen Schlange über die speckige Kelly bis zum alten Sack. Begleitet wird Dr. Helga von ihrem Fan, dem Assistenten und Musiker Roland Strobel alias Andrej Strobstrophsky. Und Tickets wie mehr Informationen gibt’s über helga-is-bag.ch oder startickets.ch. Es ist anzunehmen, dass Dr. Helga auch Sie in die Tasche steckt.
Freitag 23.07.2010
Man soll ja ein Buch nie nach dem Cover beurteilen, davon verführen lassen darf man sich aber durchaus. Der Verlag Galiani Berlin, der sich so verdienstvoll der Schweizer Literatur kümmert, hat mit dem Umschlag von ZUR FALSCHEN ZEIT ein wahres Schmuckstück geschaffen, und Alain Claude Sulzer lässt uns eintauchen in eine vertrackte Vater-Sohn-Geschichte, die in unaufgeregtem Ton und stilistischer Eleganz eine Tragödie griechischen Ausmasses erzählt. Der Erzähler, ein junger Mann von 17 Jahren, hat seinen Vater nie kennengelernt, von seinem Erzeuger blieb ihm lediglich eine Fotografie. Als er dieses Porträt, das jahrelang unbeachtet in seinem Regal stand, erstmals ausführlich betrachtet, fällt ihm die Uhr am Handgelenk des Vaters auf. Er wundert sich, wo die Uhr abgeblieben ist - als Sohn hätte er doch Anspruch auf das Stück. Und warum zeigt die Uhr Viertel nach sieben? Welcher Profi-Fotograf macht morgens oder abends um diese Zeit Aufnahmen? Die Neugierde ist angestachelt, haufenweise Fragen zum unbekannten Vater drängen sich auf. Auf der Rückseite des Porträts findet der junge Mann eine Pariser Adresse und macht sich kurzentschlossen auf den Weg dahin. Er findet den Fotografen tatsächlich und erfährt, dass dieser sein Patenonkel ist. Von ihm erhält der Junge Briefe und Notizen seines Vaters von dessen Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt. Stückchenweise trägt der Junior die wahre Geschichte seines Vaters zusammen, einem Mann, der das Pech hatte, zur falschen Zeit gelebt zu haben. Alain Claude Sulzer ist ein Meister des Atmosphärischen, seine Erzählstil ein wahrer Genuss. Mit seinem früheren Roman EIN PERFEKTER KELLNER stach er in Frankreich literarische Schwergewichte wie Ian McEwan, Don DeLillo und Richard Ford aus um den Prix Médicus étranger. Höchste Zeit, dass Sulzer auch hierzulande die ihm gebührende Beachtung findet!! Am 26. August liegt Alain CLaude Sulzer im Literaturhaus Basel, am 29. September im Literaturhaus Zürich aus seinem neuen Buch. ____________________________________________________________________________ Drei Töchter, ein Haus und jede Menge Stoff Der Erstling aus England ist mit 600 Seiten so dick wie ein Keilabsatz, kommt aber in Stil und Ton luftig und leicht daher wie ein Seidensommerkleidchen. Tara Hyland erzählt in DAS HAUS DER MELVILLES (Limes Verlag) die Saga einer britisch konservativen Modedynastie über zwei Generationen hinweg. Im Fokus stehen die drei sehr unterschiedlichen Töchter von William Melville: Elizabeth, die Älteste, tut alles, um ihrem Vater zu gefallen, Amber ist die Bilderbuchausgabe des bildhübschen, verwöhnten Nesthäkchens und Caitlin, die Halbschwester, kommt erst im Teenageralter nach dem Tod ihrer Mutter in den Kreis der Familie. Das Mädchen aus bescheidenen Verhältnissen hat es nicht leicht, sich an den Luxus und den Umgangston im Melville-Haus zu gewöhnen und sich in der dysfunktionalen Familie einzuleben. Alle drei Frauen suchen auf ihre Weise nach Erfolg, Liebe und ihrem Platz im Imperium. Erst als ein Bankrott droht, raufen sich die drei zusammen.
Freitag 16.07.2010
Natürlich gehen ab 30 Grad Celsius in der Badi die Schmöcker mit den munterbunten Einbänden, diese papierenen Pendants zu Wasserglacé, gut runter. Zu finden sind diese sommerlichen Leichtgewichte in jeder Buchhandlung im Bestseller-Regal. Darum unsere Empfehlung aus der belletristischen Doppelrahm-Glacé-Abteilung: zweimal Lesefutter der nahrhaften und nachhaltigen Art. DER ERSTLING: Den Namen Dorothee Elmiger muss man sich merken. Die in Wetzikon geborene und im Appenzell aufgewachsene 25-Jährige sorgte mit ihrem Erstling beim Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis für Aufsehen, sie schaffte es auf den zweiten Platz. Vor Wochenfrist ist nun ihr Roman EINLADUNG AN DIE WAGHALSIGEN erschienen, im renommierten Verlag DuMont. Die Wahlberlinerin (sie studiert an der Freien Universität Politikwissenschaft, nachdem sie als Jüngste den ersten Lehrgang des Schweizerischen Literaturinstitutes in Biel angeschlossen hat) zieht die Bezeichnung Textsammlung vor. Diese umfasst gerade mal 143 Seiten, auf denen oft nur wenige Sätze stehen. Die Geschichte handelt von zwei Schwestern, Margarete und Fritzi Stein, die in einem verlassenen Landstrich einen verschwundenen Fluss suchen. Neben ein paar gelangweilten Polizisten sind sie fast die einzigen, die im Kaff im Kohlerevier ausharren, unter dem seit Jahrzehnten Brände schwelen und lodern und die Gegend in eine wüste, apokalyptische Ödnis voll schwarzen Rauches und Giftgase verwandeln. Hört sich deprimierend an, aber dank Elmigers unaufgeregt knapper Sprache, der kunstvollen Collagentechnik und den Zitaten aus der Weltliteratur wird die Lektüre zum Vergnügen für Gernleser. So gesehen ist der Buchtitel auch eine Einladung an Wagemutige, sich auf eine junge Literatin, ihre Sprache und ihre Weltsicht einzulassen. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DER KLASSIKER: Emmanuel Bove (1898-1945) führte ein aufreibend-aufregendes Leben: Der Sohn eines russischen Lebemanns und eines luxemburgischen Dienstmädchen, schlug sich schlecht und recht in allerlei Berufen durch, ehe er zur Schriftstellerei fand. Heute gilt Bove als Klassiker der französischen Literatur. Boves Schlüsselwerk, SCHULD, erschien 1931, jetzt liegt der kleine grosse Roman erstmals in Deutsch vor, vom Verlag Lilienfeld. Darin zeichnet der Autor in düsteren Farben und beinahe expressionistischer Sprache die Suche zweier einsamer Seelen nach dem Glück. "Da das Glück nun mal nicht zu uns kommt, müssen wir ihm entgegengehen. Was bleibt Unglücklichen wie uns anderes übrig, als voranzugehen in der Hoffnung, dass uns etwas Neues passiert?" So lockt Pierre, ein armer Schlucker, seine Freundin Violette auf die nächtlichen Strassen von Paris, auf der Suche nach Gesellschaft, Wärme und Glück. Das elegant aufgemachte Buch passt bestens in jede Badetasche, und in der heiteren Kulisse einer Badi geht der nicht eben leichte Stoff um Schuld und Sühne leicht runter.
Donnerstag 24.06.2010
"Heute werde ich aus dem Gefängnis entlassen. Mein Vater holt mich ab in einem gestohlenen Buick Skylark. Im Handschuhfach hat er ein paar Gramm Koks und auf dem Rücksitz eine Hure namens Mandy". Was für ein Anfang!! Drei Sätze, und schon ist man mittendrin in der Action. Wer so zügig auf den Punkt kommt ist der Autor Dennis Lehane. Der 45-jährige Bostoner wurde bei uns bekannt, nachdem seine Krimis den Weg auf die Leinwand gefunden hatten. In "Mystic River" von Altmeister Clint Eastwood holte Sean Penn einen Oscar, in Martin Scorseses "Shutter Island" halten wir Leonardo DiCaprio für einen heissen Kandidaten für ein Goldmännchen, und in "Gone Baby Gone" spielte Casey Affleck unter der Regie seines Bruders Ben Affleck hinreissend. Den dunkelschwarzen Krimi CORONADO nun hat der Franzose Loustal, ein Weltklasse-Zeichner, kongenial illustriert. Loustal lässt die Figuren mit wenigen Strichen lebendig und plastisch werden, er beherrscht wie einst Hitchcock das Wechselspiel von Licht und Schatten und hat den Kniff mit Perspektive, Clos up und Totale drauf, dass man sich beim Lesen in einem Film fühlt. Typisch für Loustal: Amerikanische Strassenkreuzer, intime Interieur-Szenen und seltsames Getier, das sich stets irgendwo im Bild tummelt. Das knapp 100-seitige Comics-Kunststück in erstklassiger Druckqualität verdanken wir dem Verlag Schreiber & Leser. Ein Verlagshaus, das sich Freude der Comic-Kunst unbedingt merken müssen.
Montag 21.06.2010
Bret Easton Ellis auf dem Cover des niederländischen Magazins “Fantastic Man”: Er hat den bösen Blick und die nötige Unverforenheit. Der Mann war 21 und ging noch ins College, als sein Erstling Less Than Zero erschien. Das Buch, das Easton Ellis mit 19 begonnen hatte, machte 1985 Furore. Es erzählt von Clay, einem 18-jährigen College-Schüler aus finanziell vollem und emotional leeren Haushalt. Clay gibt Gas bei Sex’n’Drugs’n’Rock’n’Roll, bis ihm die Luft ausgeht und er Los Angeles verlässt. Das freilich nicht, bevor er mit Männern wie Frauen im Bett landete, eine halbe Apotheke sowie eine halbe Schnapsbrennerei geschluckt und der Menschheit die zwei grossen Lügen junger Kerle auf den Tisch geknallt hatte: 1. Ich zahl dir das Geld zurück. 2. Ich komm nicht in deinem Mund. Neues Werk: “Imperial Bedrooms”. Inzwischen ist der Mann 46, hat mehrere Ziegel hinter sich wie “American Psycho”, in dem Marken mehr zählen als Menschen, oder “Lunar Park”. Sein siebter Roman führt Easton Ellis zu “Less Than Zero” zurück. Imperial Bedrooms, eben in Englisch erschienen, ist in deutscher Sprache ab Mitte September als “Königliche Schlafgemächer” erhältlich. Wer dem zornigen jungen Mann, der zum zornigen mittelalterlichen Mann wurde, zuschauen und zuhören will, kann das über diesen Link tun. Am 8. Oktober 2010 liest Bret Easton Ellis im Kaufleuten Zürich. Billets (der Saal wird in Kürze ausverkauft sein): www.kaufleuten.com
Dienstag 15.06.2010
Gönnen Sie sich einen fussballfreien Abend und widmen Sie zur Abwechslung der Kunst, der Liebe und dem Humor: David Nicholls, der britischen Bestsellerautor, liest am 24. Juni im Zürcher Kaufleuten aus seinem neuen Roman "ZWEI AN EINEM TAG" (Kein & Aber Verlag, Zürich). Moderiert wird der Abend von Thomas Bodmer (Züritipp), es kommt zudem ein Überraschungsgast! Scharfsinnig, einfühlsam, klug und witzig verfolgt David Nicholls während 20 Jahren jeweils am 15. Juli den Weg von Emma und Dexter: Wie sie nach der Erfüllung ihrer Träume streben, wie sie reisen, lieben, ausprobieren und sich dabei nie aus den Augen verlieren. Der zauberhafte Beziehungsroman der anderen Art wird jetzt übrigens von der dänischen Regisseurin Lone Scherfig ("Italienisch für Anfänger", "An Education") mit Anne Hathaway und Jim Sturgess in den Hauptrollen verfilmt. Tickets gibts gebührenfrei unter www.kaufleuten.ch
Freitag 11.06.2010
"FUSSBALL UNSER", von Eduard Augustin und Christian Zaschke , Goldmann TB Heute fängt die WM in Südafrika an, da bleibt am Wochenende wohl nicht viel Zeit für Bücher. Ein wunderbares Teil zum Blättern und Schmökern sei aber doch empfohlen, für alle, die schon alles über das Runde, das ins Eckige muss, zu wissen meinen. Und wer noch immer keine Ahnung hat, wie das mit Abseits genau geht, wird einige witzige, unglaubliche und spannende Dinge vom Rasen, der die Welt bedeutet, erfahren. Müsterchen gefällig: „I hope we have a little bit lucky“, offenbarte Loddar Matthäus bei seinem Antritt bei den New York Metro Stars. Doch wahrhaft glücklich sei, wer diese Schrift studiert. Denn Leser erfahren darin, warum im Jahr 2042 ein neuer WM-Pokal her muss, was Kondome mit Fussball zu tun haben, wie eine Möwe ein reguläres Tor schoss -- und wann die Bayern einmal Milchkalbrücken mit Salbei serviert bekamen. Von welchen Marken die Ausgangs-Anzüge der deutschen Bundesliga-Spieler stammen, interessiert eingefleischte Anhänger womöglich weniger, uns Style-Fans aber umso mehr.
Freitag 04.06.2010
Wie fein, dürfen wir Carlo Bernasconi quasi über die Schultern schauen beim Kochen! Mit seinem neuen Kochbuch LA CUCINA VERDE - die schönsten italienischen Gemüserezepte (Verlag Jacoby Stuart) entführt er uns ins kulinarische Paradies gen Süden: Von Artischocke bis Zucchini hat der Kulinariker Bernasconi 18 Gemüsesorten ausgewählt. Die köstlichen und einfachen Gerichte, die er kreiert hat, verbinden Familientradition und modernen Küche. Über 120 vegetarische Rezepte laden ein zu einer genussreichen Reise durch die Cucina verde des sonnenverwöhnten Stiefels. Wahrlich ein Augenschmaus sind die Illustrationen von Larissa Bertonasco. Die zauberhaften Collagen und Zeichnungen gereichen jeder Küchenwand zur Zierde. Am besten also kauft man LA CUCINA VERDE gleich zweimal - eines zum Kochen und eines, um mit den Bildern die Küche zu schmücken! A propos Wandschmuck und Kochbücher: Die schönsten der Welt gibt es jetzt bei Carlo Bernasconis Restaurant Heimelig an der Fröhlichstrasse 39 im Zürcher Seefeld zu bewundern. Das Heimelig heisst mit zweitem Namen Cucina e libri (Küche und Bücher) - zu Recht. Im Heimelig kann man nämlich nicht nur köstlich speisen ( Mi. bis Sa. ab 19 Uhr, Reservation dringend empfohlen, Telefon 044 383 21 39 oder Email cucinalibri@bluewin.ch, denn wie gut Signore Bernasconi kocht, hat sich mittlerweile herumgesprochen). Im Heimelig zieren raumhohe Regale mit Kochbüchern die Wände, und man darf nach Herzenslust blättern. Zurzeit gibt es wie gesagt Dutzende der schönsten Kochbücher der Welt zu sehen. Monsieur Cointreau (Cointreau? das ist doch der süsse Orangenlikör in der viereckigen Flasche, richtig!) kürt alljährlich mit Verve und Sachverstand die schönsten kulinarischen Bücher aus aller Welt. Lassen Sie sich verführen von den Preziosen zwischen Buchdeckeln, Bernasconis Kochkunst und der Gastfreundschaft im Heimelig! Im Heimelig kocht der Chef: Carlos Bernasconi, gesehen von Larissa Bertonasco (oben) und in echt in seinem Reich: 
Montag 31.05.2010
 Schwedens erfolgreichster Autor, Henning Mankell, *1948, hier im Jahr 2009. Copyright: Lina Ikse Bergmann Der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell, seit gestern auf einem der Schiffe der Aktion Ship to Gaza unterwegs, muss seine geplanten Veranstaltungen in Zürich (heute abend, 31. Mai) und Konstanz (morgen, am 1. Juni) absagen. Er bedauert dies sehr und hofft, diese Termine sobald wie möglich nachholen zu können. Seine Teilnahme an den weiteren Veranstaltungen in Berlin (3. Juni), Düsseldorf (4. Juni) und Braunschweig (5. Juni) hängt von der derzeitigen, ungewissen Entwicklung der politischen Aktion der „Solidaritätsflotte“ ab. Derzeit gibt es keine aktuellen Nachrichten von Henning Mankell. Zusatzmeldungen am 1. und 2. Juni: Lebenszeichen von Henning Mankell: Der Bestseller-Autor ist nach seiner Teilnahme an der Schiffsflotte für Gaza von israelischen Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen worden. Inzwischen ist Mankell in Göteborg, Schweden. Mankells jüngstes Werk: Im Krimi “Der Feind im Schatten” ermittelt Kommissar Wallander ein letztes Mal. Das Buch steht auf der aktuellen “Spiegel”-Bestsellerliste auf Platz 2. Erschienen bei Zsolnay. Die Lesung im Kaufleuten, Zürich, ist auf den 29. Juni verschoben worden. Dem Vernehmen nach sind wegen des neuen Termins noch ein paar Plätze frei.
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