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Dienstag 09.03.2010
Grossartiger Kurzfilm “Logorama”, Teil 1: Tausende von Logos ergeben 1 Oscar. Oscarprämierter Kurzfilm “Logorama”, Teil 2: Eine Jagd durch ein Los Angeles, der Stadt die vollständig aus Weltmarken besteht. Die Idee ist genialisch, die Ausführung prima. Die Rede ist von “Logorama”, dem 16-minütigen Trickfilm von François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain, der jüngst einen Oscar gewann. Weit über Sponsoren drängen sich ins Bild, es sind Weltmarken wie Best Western, Avis, EMI, Yamaha, Pizza Hut oder Paramount und Figuren wie das Bic-Männchen oder das Werbe-Girl von Esso. Die drei Franzosen bauten aus den Logos Los Angeles auf – und lassen zwei Polizisten (dargestellt von Michelin-Männchen) den Bösewicht verfolgen (dargestellt von Ronald McDonald, der Werbe-Figur der Imbisskette McDonald’s). In jedem Fall vergnüglich. Die UBS kommt auch vor. Und sogar die Sonne ist ein Logo. Vorläufig ist der Film in zwei Teilen auf Youtube zu sehen. Hurry up, bevor er wieder weg ist!
Mittwoch 03.03.2010
Die Lobby des Hotels Maison Moschino. Im "Ballgown Room" schläft man sozusagen im übergrossen Abendkleid. Das italienische Label Moschino eröffnete kürzlich in Mailand sein erstes Hotel. Hinter der neoklassizistischen Fassade des Hauses an der Viale Monte Grappa 12 verbergen sich nicht nur spezielle Zimmer wie zum Beispiel der "Ballgown Room", sondern auch ein Restaurant namens "Clandestino". Dort verwöhnt Sternekoch Moreno Cedroni (2 Michelin Sterne) die Gäste. Wo man in Mailand sonst noch gut isst, schön shoppt oder gemütlich einen trinkt, erfahren Sie in unserer Reisegeschichte in der aktuellen SI Style 03/2010. Jetzt am Kiosk!
Dienstag 09.02.2010
Magischer Vollmond über der Bernina - Gipfel der Romantik. © Rhätische Bahn, Chur Zum 100-Jahr-Jubiläum der Berninalinie hat sich die Rhätische Bahn Ausflüge der Extra-Klasse einfallen lassen. Der schönste und romantischste unserer Ansicht nach ist eine Vollmondfahrt über den Bernina, eine Landschaft so faszinierend und fremdartig wie auf einem anderen Stern. Die Fahrten bzw. der Vollmond finden statt am Fr./Sa. 26. und 27. Februar, am Di. 30. März und am Di. 24. August. Wer also den oder die Liebste zum Tag der Freundschaft an Valentin (14. 2.) mit einer geballten Portion Romantik überraschen will, sollte schleunigst buchen bei www.rhb.ch oder Tel. 081 - 288 43 40. Bernina Express mit Panoramawagen in der Kurve bei Alp Grüm, im Hintergrund das Valposchiavo und die Bergamasker Alpen. © Rhätische Bahn, Chur, Foto Peter Donatsch, Trogen. Die Vollmondfahrten starten jeweils um 18.15 Uhr in St. Moritz. Bergwärts wird ein Apero serviert, natürlich zusammen mit einer umwerfenden Aussicht auf die Bergwelt. Die drei Zugbegleiter wissen zu jedem Abschnitt abenteuerliche Geschichten und Legenden zu erzählen. Auf Alp Grüm auf 2091 m ü. M. wird ein Gletscherfondue serviert. Während Sie Brotstücke in flüssigen Käse eintauchen, taucht der Vollmond am Firmamant auf. Auf der Rückreise gehen dann im Zug die Lichter aus, das mystische Schauspiel von Licht und Schatten vor den Zugfenstern lässt selbst Frischverliebte fast das Küssen vergessen.... Mehr Romantik für weniger Geld ist fast nicht zu haben, die Fahrt kostet Fr. 79.- (Fr. 65.- mit GA oder Halbtax).
Mittwoch 03.02.2010
“ABSOLUT 100 Philipp Plein-Edition”
Der deutsche Modedesigner Philipp Plein hat für die schwedische Wodka-Marke Absolut 100 Flaschen mit Swarovski-Steinen veredelt. Der hochprozentige Wodka (50% Alkohol) wird zur Eröffnung des Monobrandstores am 16.Februar in Wien präsentiert und ist dort für 100 Euro oder online erhältlich. Skål!
Montag 01.02.2010
Seit gut einer Woche liegt er druckfrisch auf und geht weg wie warme Semmeln: "Der Koch", das neueste Werk von Martin Suter, im Diogenes-Verlag erschienen. Ein Blick auf die Bücherhitlisten zeigt: Viele haben den neuen Roman schon gelesen - oder zumindest gekauft. In der Schweiz ist Suterauf Platz 1 der Buchbestseller, auf der "Spiegel"-Bestenliste auf Platz 4.
Noch besser als Suter lesen ist - Suter hören. Er ist diese Woche auf Lesereise, mit dabei sein neuer Held, eben der Koch. Zu hören gibts Suter an der Buchpremiere in Zürich am 3. Februar im Schauspielhaus Pfauen um 20 Uhr. Es moderiert Esther Schneider. Am 4. Februar um 19 Uhr gastiert Martin Suter im Stadt-Casino Basel im Hans-Huber-Saal, Vorverkauf bei Buchhandlung Bider & Tanner AG, am 5. Fabruar um 20 Uhr liest martin Suter im Hotel National in Bern, Beat Glur moderiert den Abend, Vorverkauf Thalia im Loeb, Tel. 031 - 320 20 20 oder Stauffacher Buchhandlung Tel. 031 - 313 63 63.
© Autorenporträt Christian Kaufmann
Donnerstag 31.12.2009

Die Geschwister Spumante
Neujahr feiern mit ein wenig Italianità? Der Vermouth Hersteller Martini bietet gleich zwei Möglichkeiten: Entweder zum feinperligen Brut greifen oder den eleganten Rosé servieren. Und nicht vergessen! Eine italienische Tradition ist es an Silvester rote Unterwäsche zu tragen. Das Glück soll einem dann das ganze Jahr über hold sein. Zum Beispiel bei Coop für Fr. 12.90.
Mittwoch 23.12.2009
Der neue Film von Fatih Akim ("Gegen die Wand") ist ein "Heimatfilm" der neuen Art: die Welt ist nicht mehr so heil, das Restaurant ersetzt das Dorfleben von einst, Heimat ist der Ort, wo man sich zuhause fühlt und sicher vor der bösen Welt. Bereit fürs Abendmahl: das Team von SOUL KITCHEN (samt Stammgast, links) Ein solches Restaurant, eben die SOUL KITCHEN, steht im Zentrum des Films. Der Secondo Zino (Adam Bousdoukos) wird vom Pech verfolgt: Seine Freundin Nadine zieht nach Shanghai, wegen eines neuen Jobs. Sein neuer Koch hat hochfliegende kulinarische Allüren und vertreibt mit seinen Schickimicki-Menus die Stammgäste. Sein Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) will in der Soul Kitchen arbeiten, allerdings nur, weil er so aus dem Knast kommt. Als wär das nicht schon genug Ärger, erleidet Zino einen Hexenschuss. Brüder am Rande des Nervenzusammenbruchs: Moritz Bleibtreu und Adam Bousdoukos. © Filmstills Pathé Films Fatih Akim lässt seine Figuren wie gewohnt ganz schön was erleben und erleiden, er erspart ihnen nix. Bis zum Schluss.... aber den verraten wir nicht. Nur so viel: Gönnen Sie sich einen Abend im SOUL KITCHEN, und danach sieht die elt gleich wieder rosiger aus. Akims neuer Wurf holte in Venedig den Spezialpreis der Jury. Voll richtig, finden auch wir. SOUL KITCHEN tut fast so gut wie eine Woche Ferien im Schnee oder unter Palmen. Heute läuft er an!
Montag 14.12.2009
Eine zehnjährige Patenschaft für einen Hochstamm-Chriesibaum kostet vom 1. bis zum 5. Jahr 99 Franken jährlich und vom 6. Jahr an 66 Franken jährlich. Inbegriffen sind der Kauf (50 Franken) und die Pflanzung inklusive Viehschutz-Zaun (50 Franken) eines jungen, veredelten Chriesibaums, der jährliche Baumschnitt und der regelmässige Pflanzenschutz (30 bis 50 Franken pro Jahr). Die ersten 5 Jahre erhalten Gotte oder Götti eine Gutschein für ein Stück Zuger Kirschtorte. Vom 6. Jahr an, wenn die Kirschbäume einen Ertrag bringen, erhalten die Paten einen Gutschein für eine Zuger Kirschtorte, eine 50-cl Flasche Zuger Kirsch oder 2 Kilo Tafelkirschen. www.zugerchriesi.ch
Freitag 11.12.2009
See oder Berge? Fünf Nächte im Sporthotel Cresta in Savognin oder im Club-Hotel in Davos kosten ab 375 Franken pro Person. Hoch das Bein beim Sirtaki in Griechenland für 795 Franken pro Woche oder… …Beine hochlagern auf einer Schiffsreise im Mittelmeer ab 675 Franken für 8 Tage oder ein paar Tage mit der Vespa im Süden? Der Reiseveranstalter Hotelplan (er gehört zur Migros) feiert seinen 75. Geburtstag mit 75 Spezialangeboten. Die Reise geht nach Ägypten oder Tunesien, nach Mexiko oder auf die Malediven, in die Schweizer Berge oder in die USA. Sämtliche Reisen müssen bis 16. Januar 2010 gebucht werden. Reisezeit: Vom 1. März bis 31. Oktober 2010. Dann wird der 20-millionste Kunde mit Hotelplan in See stechen oder nach Goa abheben. Hotelplan war Ende April 1935 von Gottlieb Duttweiler gegründet worden – und im Juni fuhr der erste Extrazug voller Deutschschweizer nach - Lugano. Auch diese Destination wird im neuen Prospekt angeboten: Die Begleitperson für die Übernachtung im Hotel Parco Paradiso in Lugano-Paradiso erhält 75 % Rabatt. Der Jubiläums-Katalog “75 Top-Angebote” ist bei Hotelplan, Travelhouse und Globus Reisen erhältlich. Buchen kann man auch auf dem Internet. www.hotelplan.ch
Donnerstag 10.12.2009
Junge Frau mit Aiguière bei Jan Vermeer: Würdigung des Savoir-vivre aus dem 17. Jahrhundert. Aiguière von Laurent-Perrier: Halter und Kühler zugleich; handgemacht aus Zinn. Aiguière mit “Grand Siècle” von Laurent-Perrier im Köfferchen: Der Clou ist unsichtbar. Der französische Champagnerhersteller Laurent-Perrier entsinnt sich der Renaissance, als sich die reicheren Damen und Herren bei Tisch die Hände wuschen (damals galt es als ziemlich, die Speisen mit den Fingern zu behändigen). Als Wasserkrug diente die Aiguière. Nach und nach verlor die Kanne ihre Funktion und wurde zum Einschenken von Wein benutzt. Laurent-Perrier liess für seinen Schaumwein “Grand Siècle” Aiguièren aus Zinn von Hand fertigen. Speziell daran: Im Fuss ist ein Kühlblock eingebaut, eine Scheibe aus Zinn. Man legt die Scheibe vor dem Service eine Stunde lang in den Tiefkühler. Eingesetzt, bleibt der Grand Siècle während der gesamten Degustationsdauer schön frisch. Der Grand Siècle sollte auf 10 Grad Celsius gekühlt und bei 10 bis 12 Grad Celsius serviert werden. Flasche plus Aiguière im Köfferchen: rund 400 Franken. Ben oui, nicht gerade billig, aber dafür ehrt man das Kunsthandwerk - zudem ist jedes dieser raren Stücke nummeriert. Erhältlich im Weinhandel.
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