Oscar 2010: Michelin-Männchen jagen Ronald McDonald

Dienstag 09.03.2010
Redaktion René Ammann

Oscarprämierter Kurzfilm “Logorama: Eine Jagd durch ein Los Angeles, der Stadt, die vollständig aus Weltmarken besteht.

Die Idee ist genialisch, die Ausführung prima. Die Rede ist von “Logorama”, dem 16-minütigen Trickfilm von François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain, der jüngst einen Oscar gewann. Weit über 2000 Sponsoren drängen sich ins Bild, es sind Weltmarken wie Best Western, Avis, EMI, Yamaha, Pizza Hut oder Paramount und Figuren wie das Bic-Männchen oder das Werbe-Girl von Esso. Die drei Franzosen bauten aus den Logos Los Angeles auf – und lassen zwei Polizisten (dargestellt von Michelin-Männchen) den Bösewicht verfolgen (dargestellt von Ronald McDonald, der Werbe-Figur der Imbisskette McDonald’s). In jedem Fall vergnüglich. Die UBS kommt auch vor. Und sogar die Sonne ist ein Logo.
Nachtrag: Falls sich sonst jemand für den Song interessiert (er macht glücklich): Dean Martin, “Good Morning, Life”.

Martin Scorseses neues Meisterwerk: "Shutter Island"

Dienstag 09.03.2010
Redaktion Anita Lehmeier

Eigentlich ist es arg verfrüht, schon über den Oscar 2011 zu orakeln - zumal an diesem Wochenende die höchste aller Filmtrophäen für dieses Jahr vergeben werden. Nächste Jahr könnte bei den Favoriten SHUTTER ISLAND obenauf schwingen.

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Leonardo DiCaprio beweist einmal mehr, dass er ein überragender Schauspieler ist, der vielleicht beste seiner Generation. Wie guter Wein wird er mit jedem Jahr besser und reifer. In seiner neuesten Zusammenarbeit mit Grossmeister und Mentor Martin Scorsese spielt er einen Ermittler, der auf einer sturmumtosten Gefängnisinsel, eben SHUTTER ISLAND,  eine entflohene Geisteskranke suchen soll.

 

BlogLeoGirl

Die weibliche Hauptrolle wird von Michelle Williams gespielt (Bild). Die hübsche Blondine kennen wir aus BROKEBACK MOUNTAIN. DiCaprios Compagnon wird von Mark Ruffalo gespielt. Im Moment gibt es keinen besseren Nebenrollendarsteller als Ruffalo. Mit von der Partie sind A-listen-Strs wie Emilie Mortimer, Patricia Clarkon sowie Max von Sydow.

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Der beste Bösewicht Hollywoods: Ben Kingsley als diabolischer Shrink.
Filmstills © Universal Pictures

Die Story basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dennis Lehane. Von ihm fand schon GONE; BABY, GONE den Weg auf die Leinwand, ebenso MYSTIC RIVER. Wer auf knallharte, klug konstruierte Plots steht und starke Nerven hat: Lehanes Romane sind im Taschenbuchformat zu haben, SHUTTER ISLAND läuft jetzt in den Kinos.

And the Oscar for the most beautiful dress goes to...

Montag 08.03.2010
Redaktion Laura Catrina

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Penelope Cruz in Donna-Karan-Couture, die perfekt mit dem roten Teppich harmoniert. Dazu trägt die Spanierin Chopard-Schmuck.

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Rachel McAdams in wallender Elie-Saab-Robe und lila Salvatore-Ferragamo-Clutch.

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Demi Moore in einem Bustier-Kleid von Atelier Versace, dazu eine goldene Clutch von Salvatore Ferragamo und Diamanten von Van Cleef & Arpels.

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Sarah Jessica Parker posiert in einer Haute-Couture-Robe von Chanel, dazu trägt die Schauspielerin Schmuck von Fred Leighton.

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Elizabeth Banks in Versace-Kleid mit Schleppe. Perfekt kombiniert mit Ferragamo-Clutch und Fred-Leighton-Schmuck.

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Carey Mulligan trägt eine Bustier-Robe von Prada, dazu grosse Ohrhänger von Fred Leighton.

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Diane Kruger in Chanel Haute Couture.

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Elisabetta Canalis erinnert an die Klasse eines Ferrari in ihrer Roberto-Cavalli-Robe. An der einen Hand hat sie ein Ferragamo-Täschchen an der anderen ihren George Clooney in Giorgio Armani.

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Jennifer Lopez elegant in Armani Privé und auf Sling-Pumps von Ferragamo.

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Brother & Sister: Maggie Gyllenhaal mags bunt in Dries van Noten. Ihr Bruder Jake Gyllenhaal (in Smoking mit Fliege von Burberry) steht auf italienische Ferragamo-Schuhe.

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Dame Helen Mirren bezauberte in zartem Kleid von Badgley Mischka und Chopard-Juwelen.

Ein Oscar-Abend, an dem die Roben der begehrten Gold-Statue um nichts nach standen: Hollywoods Damenwelt glänzte in Edelmetall-Farben, Eis- oder Nude-Tönen und ab und an in einer roten Variante auf dem roten Teppich. Kostbar bestickt oft bodenlang mit Schleppe und aufwendig drapiert zeugten die Kleider von hoher Schneiderkunst. Bustiers sind en vogue! Sie liessen den Blick auf durchtrainierte Arme und Schultern frei. Die Frisuren passten perfekt zum Glamour-Look: mal hochgesteckt wie bei Dame Helen Mirren oder Actrice Demi Moore, mal in Wellen zum Scheitel gelegt (Sandra Bullock, Cameron Diaz, Kate Winslet) oder zum Knoten geformt (Sarah Jessica Parker, Jennifer Lopez). Beim Schmuck blieb meist der Hals frei. Die Schönen trugen an den 82. Academy Awards lieber Ohrhänger und Bracelets. Dazu eine kostbare Clutch und zarte Highheels. Fertig ist der Oscar reife Style.

1600 Gäste liessen sich nach der Verleihung der Preise im Kodak Theatre in Los Angeles das Gala-Menü von Starkoch Wolfgang Puck schmecken. Es gab Mini-Rösti mit Dillrahm und Lachs, sowie eingelegtes Poulet mit Wurzelgemüse.

Insgesamt ein Abend wie im Hollywoodfilm...

Oscar 2010

Montag 08.03.2010
Redaktion Barbara Pastore

Text: Anita Lehmeier

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Kathryn Bigelow

Die Nacht der Oscars war die Nacht der Frauen: Erstmals ging ein Regie-Oscar an eine Frau, Kathryn Bigelow. Nicht genug, ihr Film "The Hurt Locker" ist laut Jury der beste des Jahres. Gratulation an die einzige Frau im Action-Gewerbe Hollywoods. Dass sie, die einen harten Film über das Handwerk des Krieges gemacht hat, bei der Übergabe ein Tränchen verdrückte, macht sie uns umso sympathischer. Ebenso, dass sie umwerfend ausgesehen hat! "The Hurt Locker" holte sechs der Trophäen, glatt das Doppelte des Favoriten "Avatar". Regie beim süsslichen wie bombastisch kriegerischen Fantasy-Spektakel drehte übrigens Bigelows Ex-Mann, James Cameron.

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Sandra Bullock

Ebenfalls feuchte Augen hatte die zweite grosse Überraschungssiegerin des Abends, Sandra Bullock, die wie immer mit Charme, Schönheit und Humor bezauberte, als sie das Goldmännchen von Sean Penn, dank seinem letztjährigen Oscar mit der Filmindustrie versöhnt, entgegennehmen durfte. Jetzt freuen wir uns drauf, sie in "The Blind Side" bald im Kino geniessen zu dürfen, als Blondine. Sandra Bullock zeigte sogar im hoch emotionalen Moment Grösse und lobte die Aussenseiterin Gabourey Sibide (der 170-Kilo-Teenager war für ihre eindrückliche Leistung in "Precious" nominiert). Bravo, Sandra!

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Jeff Bridges

Jeff Bridges nahm nach fünf Nominationen seit 1971 den ersten Oscar entgegen, in Gucci. Im Film "Crazy Heart" zeigt er sich legerer. Unser Lieblingsfilm, "A Single Man" von Tom Ford, ging leer aus, leider.  Und das schönste Kompliment durfte Penélope Cruz entgegennehmen: Christoph Waltz, geehrt für seinen smarten Nazi in "Inglorious Basterds" meinte: „Oscar und Penélope, that's the Über-Bingo!“ Insgesamt eine unaufgeregte, fast tränen- und vollständig skandalfreie Oscar-Nacht – ganz im Zeichen der Frauen.

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Christoph Waltz

Copyright: Dukas

Schöner Schwan

Donnerstag 04.03.2010
Redaktion Laura Catrina

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Schauspielerin Emilie de Ravin wurde durch ihre Rolle als Claire in der TV-Serie "Lost" bekannt. Am Montag stellte die 28-jährige Australierin nun ihren neusten Film vor, das Romantik-Drama “Remember Me” (ab 25. März im Kino). Emilie gefiel in dem elfenbeinfarbenen Kleid aus der aktuellen Frühling-/Sommer-Kollektion von Gianfranco Ferré bestimmt nicht nur Filmpartner Robert Pattinson!

Paradiesisch!

Mittwoch 03.03.2010
Redaktion Laura Catrina

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Vergangenes Wochenende fanden in Paris zum 35. Mal die César Film Awards satt. Marion Cotillard, diesjährige Präsidentin des französischen Filmpreises, begrüsste eine illustre Gästeschar im Théâtre du Châtelet: Gérard Depardieu, Charlotte Gainsbourg, Laetitia Casta, Mélanie Laurent, Tahar Rahim (bester Schauspieler), Isabelle Adjani (beste Schauspielerin), aber auch Stars aus Übersee wie Harrison Ford (Ehrenpreis) oder Sigourney Weaver waren angereist. Vanessa Paradis (Bild) durfte Regisseur Jacques Audiard den Preis für den besten Film "Ein Prophet" überreichen und sah in ihrem goldbestickten Haute Couture-Kleid von Chanel einfach umwerfend aus.

Ausflug nach bella italia mit "NINE"

Freitag 26.02.2010
Redaktion Anita Lehmeier

Eine vergnügliche Reise nach Rom und in die gute alte Zeit ist ab sofort für unter 20 Franken zu haben: Kaufen Sie sich ein Ticket für die Musical-Verfilmung NINE! Regisseur Rob Marshall ("Chicago") erweckt die Filmstadt Cinecittà, deren Ehrenbürger Federico Fellini und die Fantasiewelt in des Meisters Kopf zu neuem Leben.

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Im Film ringt der Regisseur Guido Contini (Daniel Day-Lewis in gewohnter Hochform) um Inspiration. Die Dreharbeiten zu seinem neunten Film namens ITALIA sollen in zehn Tagen beginnen, der Meister hat aber weder eine Idee, ganz zu schweigen von einem Drehbuch. Sein Produzent, die Presse und haufenweise schöner Frauen sitzen dem Genie im Nacken. In zauberhaften Rückblenden in Schwarzweiss beschwört Rob Marshall die Atmosphäre der Fellini-Filme herauf, etwa, wenn er Klein-Guido und seine Kumpels mit fiebrigen Augen die erotische Darbietung der Hure Saraghina (Fergie von Black Eyed Peas) beobachten lässt.

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Natürlich gibts auch Farbe, Musik, Tanz und Gesang in NINE. Und jede Menge Stars: Sophia Loren, Nicole Kidman, Marion Cotillard, Penélope Cruz, Kate Hudson und Dame Judi Dench. Gönnen Sie sich den Zweistundentrip nach Rom – Sie werden das Kino besser gelaunt verlassen als Sie es betreten haben!

Kinotickets für "AN EDUCATION" zu gewinnen

Donnerstag 25.02.2010
Redaktion Anita Lehmeier

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Unglaublich, aber aber wahr: das pudelnasse Gör und die elfenhafte junge Dame im Cocktailkleid sind ein und dieselbe. Die wandelbare Miss heisst Carey Mulligan, ein Name, der man sich merken sollte. Den Londoner Theaterbesuchern ist die bald 25-Jährige bestens bekannt, auf der Kinoleinwand ist sie die Entdeckung der Saison. Für ihre Leistung im Film AN EDUCATION ist das Jungtalent für den Oscar nominiert. Der Film startet heute Donnerstag, den 25. Februar in unseren Kinos.

Carey Mulligan, beim Filmdreh gerade 22 Jahre alt, spielt die 16-jährige Jenny, ein behütetes Einzelkind aus gutbürgerlichen Verhältnissen, eine fleissige Schülerin mit besten Aussichten auf einen Studienplatz an der Elite-Uni in Oxford. Dann trifft der smarte, weltgewandte David (Peter Sarsgaard) in ihr Leben.

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David beginnt mit Jenny eine Art Ausbildung zum glamourösen Leben, er zeigt ihr eine neue funkelnde Welt, nimmt sie mit an klassische Konzerte, ins Museum, zu Dinnerpartys und stellt sie seinen Freunden vor. Klar, ist der lebenshungrige Teenager hin und weg von David. Was dagegen seine Beweggründe sind, sich mit halb so alten Schülerin abzugeben, bleibt im Film vage,  Sex jedenfalls ist es nicht.

BlogEduParents

David bringt es sogar fertig, Jennys bünzlige Eltern (grossartig: Alfred Molina und  Cara Seymour, v. l.)  zu überreden, dass sie ihre Tochter zum 17. Geburtstag mit ihm nach Paris reisen lassen - in Begleitung seiner "Tante" Helen (Bild unten links; das Bond-Girl Rosamund Pike spielt die vermeintliche Tante hinreissend naiv).

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Die Paris-Reise mit David stellt für Jenny die Erfüllung ihrer Backfisch-Träume dar, Welten entfernt vom miefigen Elternhaus und der Schulstube, der Jenny endgültig entwachsen scheint. Die Handlung spielt anfangs der 60er Jahre, einer Epoche, der in einigen aktuellen Filmen gehuldigt wird. Tom Fords Meisterwerk A SINGLE MAN spielt in den Sechzigern, ebenfalls A SERIOUS MAN von den Coen-Brüdern sowie das fulminante Musical NINE. Tja, der Style der Sixties hat schon was, so viel Eleganz war danach kaum mehr.

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Filmstills: © Kerry Brown  Filmverleih Rialto

AN EDUCATION ist ein berührender und leiser Film über das Erwachsenwerden. Das Drehbuch stammt von Nick Hornby, Regie führt Lone Scherfig, die seit ihren Filmen ITALIAN FOR BEGINNERS und WILSBUR WANTS TO KILL HIMSELF eine treue Fangemeinde hat. Mit dem von der Kritik hochgelobten neuen Film lanciert Scherfig die wunderbare Carey Mulligan und schenkt uns ein hintergründiges Kinovergnügen. Der Film ist in drei Kategorien für einen Oscar nominiert: Cary Mulligan als beste Hauptdarstellerin (sie ist übrigens mit Shia LaBeuf liiert), für den besten Film und für das beste adaptierte Drehbuch. Wir drücken allen den Daumen.

Auch Sie können gewinnen, und zwar zwei Kinotickets für einen der schönsten und besten Filme der Saison. Machen Sie mit bei der Verlosung um 3 x 2 Tickets, Anmeldeschluss ist am 4. März. Viel Glück!


Ab ins kino...

Donnerstag 25.02.2010
Redaktion Karin Biedert

Das fulminante Musical "Nine" vom Regisseur Rob Marshall ("Chicago") erzählt die Lebensgeschichte des weltbekannten Regisseurs Guido Contini (Daniel Day-Lewis) zum Zeitpunkt einer persönlichen Schaffenskrise. Von ihm wird sein neuntes Werk erwartet, doch die Muse küsst ihn nicht - trotz zahlreichen Frauen in seinem Leben: seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), seiner Filmmuse (Nicole Kidman), seiner Vertrauten und Kostümdesignerin (Judi Dench), einer jungen, amerikanischen Modejournalistin (Kate Hudson), einer Prostituierten aus seiner Jugendzeit (Stacy „Fergie“ Ferguson), und seiner Mutter (Sophia Loren).

Shooting Backstage film "Nine"
Londra
ph Stefano Trovati©sgp







 

Ein hübscher Nebeneffekt sind die eigens für den Film entworfenen Haute-Joaillerie-Stücke vom Schweizer Luxusuhren- und Schmuckhersteller Chopard. Caroline Gruosi-Scheufele (Co-Präsidentin und Kreativdirektorin von Chopard, links im Bild)) entwarf zusammen mit der Kostümbildnerin und Oscar-Gewinnerin Colleen Atwood (rechts im Bild) einzigartige Schmuck-Prezisiosen.

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Kate Hudson als Vogue-Reporterin Stephanie mit einem der Kunstwerke: Ein Weissgold Ring mit leicht goldschimmernder Perle und 540 Diamanten.

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Ein weiteres Diamanten-Kunstwerk bekommt Nicole Kidman als Claudia (die Muse des Maestros) um den Hals gelegt.

Mehr Hintergrundwissen zum Film erfahren Sie ab der Seite 135 in der aktuellen SI STYLE 03/2010 jetzt an Ihrem Kiosk!

"The Ghost Writer" deckt alte Sünden auf - jetzt im Kino

Donnerstag 18.02.2010
Redaktion Anita Lehmeier

Ein Mann sitzt in einem schönen Haus in idyllischer Landschaft, draussen lauern Dutzende von Presseleuten mit Kameras, ein Helikopter fliegt über das Anwesen im Versuch, ein exklusives Bild zu schiessen.

Kommt Ihnen die Szenerie bekannt vor? Denken Sie jetzt an Polanski?? Dann liegen Sie gar nicht weit daneben. Nur gehts hier nicht um den Regisseur im Gstaader Hausarrest, sondern - endlich mal wieder - um sein Werk: "The Ghost Writer", der Film, dessen Endschnitt Roman Polanski im Knast machte, startet heute in unseren Kinos.

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Der Ghostwirter ohne Namen (Ewan McGregor, gut wie immer) soll die Memoiren eines britischen Ex-Premiers (Pierce Brosnan) zu Ende schreiben und stösst dabei Altlasten von einiger Brisanz. Die Story um den jovialen Staatsmann stammt aus der Edelfeder von Polit-Autor Robert Harris, die Figur des Politiker ist gut kenntlich als der Ex-PM Tony Blair. Es ist aber weniger der Polit-Skandal, der Polanski interessiert, viel lieber stellt er den anonymen Schreiberling in den Mittelpunkt, eine harmlose Figur, die sich plötzlich inmitten eines Komplotts wiederfindet und nun um ihr Leben fürchten muss.

BlogGhostPM

© Filmstills Pathefilms

Nobody does it better: Pierce Brosnan, der smarte Has been-Bond, spielt den Spitzenpolitiker mit dreckiger Vergangenheit als Mischung aus sexy Sympa, Gutmensch und Schweinehund. Erstaunlich gut auch Kim Cattrall (l.) als dessen Assistentin/Gespielin. Die kann ja wirlich mehr als die sexy Grossstadt-Zicke geben!

Die Story spielt weitgehend an der noblen Ostküste der USA, der Prominenten-Insel Martha's Vineyard. WIndige Landschaften und dräuende Gewitterstimmungen untermalen die Suspense-Schiene der Story aufs Feinste. Weil ja Polanski bekanntlich nicht in die USA einreisen kann, ohne verhaftet zu werden, wurde der Drehort kurzum nach Sylt verlegt.  Auch wer den Thriller ("Ghost")  von Robert Harris gelesen hat, kann getrost in die Verfilmung gehen - der Schluss ist anders als im Roman und sowieso einer der überraschendsten seit langem.

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