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Mittwoch 10.03.2010
Lust auf Frühling? Grünzeug? Blütenzauber? Blumenmeere? Sparen Sie sich den Flug in die Tropen - nur ein Trambillett entfernt gibt es alles das und viel mehr: vom 17. bis 21. März an der Giardina 2010 in der Messe Zürich. 218 Aussteller planzen den Besuchern grüne Ideen in den Kopf und Frühlingsstimmung ins Herz. Messeleiter Christoph Kamber: "Die Giardina ist ein Mix aus Gartenmesse, hochwertiger Ausstellung und einzigartiger Erlebnisplattform." Impression der letztjährigen Schau von Planiance: Mega-Blumen-Kugeln. Die grösste Sonderschau präsentiert sich auf 600 m2 unter dem Motto "Aufbruch". 100 Gärtnerlehrlinge inszenieren die Schau unter der Leitung von Rolf von Burg, Gartenarchitekt und Desinger aus Zürich. Als grüne Fee wird die amtierende Miss Earth Switzerland, Graziella Rogers, walten. Die Giardina 2010 ist von Mo bis Do 9 bis 20 Uhr geöffnet, Fr von 9 bis 22 Uhr, Sa und So von 9 bis 18 Uhr. Infos www.giardina.ch
Dienstag 09.03.2010
Oscarprämierter Kurzfilm “Logorama: Eine Jagd durch ein Los Angeles, der Stadt, die vollständig aus Weltmarken besteht. Die Idee ist genialisch, die Ausführung prima. Die Rede ist von “Logorama”, dem 16-minütigen Trickfilm von François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain, der jüngst einen Oscar gewann. Weit über 2000 Sponsoren drängen sich ins Bild, es sind Weltmarken wie Best Western, Avis, EMI, Yamaha, Pizza Hut oder Paramount und Figuren wie das Bic-Männchen oder das Werbe-Girl von Esso. Die drei Franzosen bauten aus den Logos Los Angeles auf – und lassen zwei Polizisten (dargestellt von Michelin-Männchen) den Bösewicht verfolgen (dargestellt von Ronald McDonald, der Werbe-Figur der Imbisskette McDonald’s). In jedem Fall vergnüglich. Die UBS kommt auch vor. Und sogar die Sonne ist ein Logo. Nachtrag: Falls sich sonst jemand für den Song interessiert (er macht glücklich): Dean Martin, “Good Morning, Life”.
Dienstag 09.03.2010

Debütantinnen am Zürcher Opernball: Sie wurden mit Ohrringen und Armbänder der deutschen Schmuck- und Uhrenfirma Thomas Sabo ausgestattet.

Moderatorin Claudia Lässer (erstes Bild) und Kolumnist Mark Van Huisseling (zweites Bild).
Das Berner Model Julia Saner (zweite von links; ganz links Alexander Pereira, der Chef der Zürcher Oper) war die Tombola-Glücksfee des Abends.
Letzten Samstag wurde zum 10. Mal am Zürcher Opernball in der festlichen Atmosphäre des Opernhauses Zürich bis in die Morgenstunden gewalzert. Die von Sabo-Chef Bernd Stadlwieser und seiner Frau Erika (Geschäftsführerin Sabo GmbH Schweiz) geladenen Gäste, darunter die Fernsehmoderatorin Claudia Lässer und der "Weltwoche"-Kolumnist Mark van Huisseling, genossen den Anlass sichtlich.
Montag 08.03.2010
Penelope Cruz in Donna-Karan-Couture, die perfekt mit dem roten Teppich harmoniert. Dazu trägt die Spanierin Chopard-Schmuck.
Rachel McAdams in wallender Elie-Saab-Robe und lila Salvatore-Ferragamo-Clutch.
Demi Moore in einem Bustier-Kleid von Atelier Versace, dazu eine goldene Clutch von Salvatore Ferragamo und Diamanten von Van Cleef & Arpels.
Sarah Jessica Parker posiert in einer Haute-Couture-Robe von Chanel, dazu trägt die Schauspielerin Schmuck von Fred Leighton.
Elizabeth Banks in Versace-Kleid mit Schleppe. Perfekt kombiniert mit Ferragamo-Clutch und Fred-Leighton-Schmuck.
Carey Mulligan trägt eine Bustier-Robe von Prada, dazu grosse Ohrhänger von Fred Leighton.
Diane Kruger in Chanel Haute Couture.
Elisabetta Canalis erinnert an die Klasse eines Ferrari in ihrer Roberto-Cavalli-Robe. An der einen Hand hat sie ein Ferragamo-Täschchen an der anderen ihren George Clooney in Giorgio Armani.
Jennifer Lopez elegant in Armani Privé und auf Sling-Pumps von Ferragamo.
Brother & Sister: Maggie Gyllenhaal mags bunt in Dries van Noten. Ihr Bruder Jake Gyllenhaal (in Smoking mit Fliege von Burberry) steht auf italienische Ferragamo-Schuhe.
Dame Helen Mirren bezauberte in zartem Kleid von Badgley Mischka und Chopard-Juwelen.
Ein Oscar-Abend, an dem die Roben der begehrten Gold-Statue um nichts nach standen: Hollywoods Damenwelt glänzte in Edelmetall-Farben, Eis- oder Nude-Tönen und ab und an in einer roten Variante auf dem roten Teppich. Kostbar bestickt oft bodenlang mit Schleppe und aufwendig drapiert zeugten die Kleider von hoher Schneiderkunst. Bustiers sind en vogue! Sie liessen den Blick auf durchtrainierte Arme und Schultern frei. Die Frisuren passten perfekt zum Glamour-Look: mal hochgesteckt wie bei Dame Helen Mirren oder Actrice Demi Moore, mal in Wellen zum Scheitel gelegt (Sandra Bullock, Cameron Diaz, Kate Winslet) oder zum Knoten geformt (Sarah Jessica Parker, Jennifer Lopez). Beim Schmuck blieb meist der Hals frei. Die Schönen trugen an den 82. Academy Awards lieber Ohrhänger und Bracelets. Dazu eine kostbare Clutch und zarte Highheels. Fertig ist der Oscar reife Style.
1600 Gäste liessen sich nach der Verleihung der Preise im Kodak Theatre in Los Angeles das Gala-Menü von Starkoch Wolfgang Puck schmecken. Es gab Mini-Rösti mit Dillrahm und Lachs, sowie eingelegtes Poulet mit Wurzelgemüse.
Insgesamt ein Abend wie im Hollywoodfilm...
Montag 08.03.2010
Keinen Freund wie Dich: Stephan Eicher singt Philippe Djians Text Je n’ai pas d’ami comme toi. (Live at Carcassonne, 1993)
Es ist das schönste Lied, das je ein Mann über die Freundschaft geschrieben hat: “Pas d’ami (comme toi)”. Verfasst hat es Philippe Djian, der mit seinem Buch 37°2 le matin Weltruhm erlangte. (In Deutsch ist es als “Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen” erschienen, bei Diogenes.) Der Musiker aus Münchenbuchsee Stephan Eicher, big in France as well, und der Pariser Djian kennen sich seit über zwei Jahrzehnten. Und seit 1989 schreibt Djian für Eicher Texte.
Im Rahmen der Semaine de la langue française et de la francophonie treten der Eicher und Djian zu zweit auf: Am 19. März in Neuchâtel, am 20. März in Zürich, am 21. März in Bern und am 22. März in Genf. Karten gibt es via www.starticket.ch Djian ist übrigens nicht der einzige Autor, der für Eicher schreibt: Martin Suter, ebenfalls Diogenes-Autor, verfasste für den bald 50-jährigen Sänger das Lied: “Weiss nid, was es isch”.
Freitag 05.03.2010
Badischer Wein macht offensichtlich fröhlich: Katja Bohnert, 19, lässt sich zur Winzerin ausbilden und vertritt ihre Heimat Baden (D) als Weinkönigin. www.twitter.com/weinkoenigin
SI Style: Katja Bohnert, ein ganzes Jahr lang trinken Sie Wein, lächeln und winken. Es gibt schlimmere Jobs als den einer Weinkönigin, richtig?
Katja Bohnert: Es kommt immer darauf an, wie man meinen Job sieht. Dieses Amt macht mir sehr viel Spass, vor allem, weil es mehr ist als trinken, lächeln und winken - es geht um Leidenschaft, Engagement, Kultur und natürlich Freude am Genuss. So halte ich Weinproben und Weinseminare, bin auf Messen deutschlandweit unterwegs, aber auch Kroatien habe ich schon besucht und Japan. Im Mai bin ich auf einer Rundreise in der Nordschweiz dabei.
Warum sollte ein Schweizer Badischen Wein trinken?
Weil das Gute bekanntlich so nah liegt.
Welchen Wein haben Sie denn gestern getrunken?
Eine trockene Spätburgunder Spätlese vom Kaiserstuhl. Gerade jetzt wenn es draussen kalt ist, trinke ich gerne kräftige Rotweine. Dazu gab es dann ganz herzhaft ein Rumpsteak.
Sie baden offenbar auch in Wein?
Oh ja, das war tatsächlich ein unfreiwilliges Weinbad. Beim Fass-Anstich war plötzlich der Hahn herausgesprungen, weil er nicht richtig fixiert war – und sofort waren alle Umstehenden regelrecht in Riesling gebadet. Ein prickelndes Erlebnis - glücklicherweise war es ja Weisswein.
Laut ihren Twitter-Einträgen wird in Baden fröhlich Sekt und Wein Likör kredenzt. Wie viele Kilos haben Sie schon zugenommen?
Baden ist definitiv ein Geniesserland! Zu etwa einem Drittel meiner Termine trage ich traditionell ein Dirndl. Die tollen modischen Kleider müssen richtig eng sitzen. Noch passe ich in alle rein. Als angehende Winzerin bewege ich mich zudem viel draussen im oft steilen Weinberg.
Wird Ihnen das Repräsentieren nicht manchmal zu viel? Schmerzende Füsse und Kopfweh von zuviel Alkohol?
Eine Königin kennt keinen Schmerz! Aber im Ernst: nach einem langen Tag in Pumps tun auch mir die Füsse weh. Kopfweh oder einen Kater hatte ich noch nie, da ich Alkohol nur in Massen trinke. Natürlich bin ich manchmal auch müde - vor allem wenn ich bis zu drei Termine an einem Tag erledige. Aber wenn ich dann die leuchtenden Kinderaugen oder die freudig wartenden Gäste einer Weinprobe treffe, ist das alles wieder vergessen.
In der Werbung sieht man eine Art Tattoo auf Ihrer Schläfe. Was ist denn dort abgebildet?
Es ist ein Face-Painting und zeigt eine abstrakte Weinranke mit winzigen Blättern. Ein Make- up-Artist aus Österreich hat es mir mit einem Pinsel aufgemalt. Als ich irgendwann meinen Kopf nicht mehr still halten konnte, da wir für dieses Kunstwerk fast drei Stunden brauchten, habe ich mich einfach auf ein Bügelbrett gelegt.
Fliesst Wein in Ihrem Blut?
Ja und zwar Spätburgunder. Mein Heimatort ist bekannt für diesen samtigen, charakterstarken Rotwein. Da ich aus einer Winzerfamilie stamme, habe ich den wahrscheinlich schon mit der Muttermilch bekommen, sonst hätte ich mich wohl nicht komplett dem Wein verschrieben.
Gibt es einen Weinkönig oder einen Weinprinz?
Nein, den gibt es nicht, aber den ein oder anderen „Bacchus“. Ältere, oft etwas korpulentere Herren (manche helfen mit einem Kissen unter ihrem Umhang nach) mit grosser roter Nase, die auf Festumzügen mir grossen Weinkelchen mitfahren dürfen. Im Gegensatz zur Weinkönigin ist dies ein Amt auf Lebzeit.
Letzte Frage: Besteht Ihr Krönchen aus Reben?
Ja und Nein. Es wurden Perlen und Brillianten in Weissgold zu einer Weintraube verarbeitet. Ich bin sehr stolz dieses Kunstwerk tragen zu dürfen – muss es aber leider am Ende meines Amtsjahres an meine Nachfolgerin abgeben.
Interview: René Ammann
Weitere Gespräche zum Thema Wein und Restaurant-Tipps in jeder SI Style.
Donnerstag 04.03.2010
Schauspielerin Emilie de Ravin wurde durch ihre Rolle als Claire in der TV-Serie "Lost" bekannt. Am Montag stellte die 28-jährige Australierin nun ihren neusten Film vor, das Romantik-Drama “Remember Me” (ab 25. März im Kino). Emilie gefiel in dem elfenbeinfarbenen Kleid aus der aktuellen Frühling-/Sommer-Kollektion von Gianfranco Ferré bestimmt nicht nur Filmpartner Robert Pattinson!
Mittwoch 03.03.2010
Vergangenes Wochenende fanden in Paris zum 35. Mal die César Film Awards satt. Marion Cotillard, diesjährige Präsidentin des französischen Filmpreises, begrüsste eine illustre Gästeschar im Théâtre du Châtelet: Gérard Depardieu, Charlotte Gainsbourg, Laetitia Casta, Mélanie Laurent, Tahar Rahim (bester Schauspieler), Isabelle Adjani (beste Schauspielerin), aber auch Stars aus Übersee wie Harrison Ford (Ehrenpreis) oder Sigourney Weaver waren angereist. Vanessa Paradis (Bild) durfte Regisseur Jacques Audiard den Preis für den besten Film "Ein Prophet" überreichen und sah in ihrem goldbestickten Haute Couture-Kleid von Chanel einfach umwerfend aus.
Mittwoch 03.03.2010
Vom 5. bis 13. März 2010 findet im Letzipark in Zürich eine Modewoche statt. Diverse Geschäfte wie Manor, Max Shoes, Vögele Mode, Dosenbach und Mango (seit Ende Februar exklusiv bei Schild) zeigen rechtzeitig zum Frühlingsstart die neusten Modetrends. Als ein weiteres Highlight bietet der Letzipark an der Fashion Week jeweils Jungdesignern die Chance sich vor Publikum zu präsentieren. Dieses Jahr ist u.a. Jesca Li Baumann, welche neben ihrer aktuellen T-Shirt Reihe "Proud to be" eine WM-Kollektion vorstellen wird. Dank der WM-Kollektion können wir diesen Sommer schick und elegant unsere Lieblingsmannschaft anfeuern! Begleitet wurde sie während den Kollektionen vom Label Desirina. Fotos: www.filipapeixeiro.com Die Jungdesigner-Shows finden am Donnerstag, 11.03.2010 um 15.00 Uhr, 18.00 Uhr und 19.00 Uhr statt. Während der Show um 19.00 Uhr wird ein Damenblazer der WM-Kollektion versteigert. Der Erlös wird zu Gunsten der Erdbebenopfer in Haiti gespendet (durch Unicef). Weitere Informationen finden Sie unter www.letzipark.ch.
Mittwoch 03.03.2010
kiD pose der Künstlerin C-line Die Kunst-Liebhaberinnen von Jewelbox bieten talentierten und noch unentdeckten Künstlern die Möglichkeit ihre Arbeiten zu präsentieren. Neben der Online-Plattform organisieren sie auch Live-Ausstellungen. Die nächste Vernissage, mit vier Künstlern, findet am Freitag 5.3. um 18 Uhr in Zürich im Atelier des Architekten Marcello Nasso statt. Wer nicht dabei sein kann: Auf der Webseite werden immer neue Künstler vorgestellt.
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