Stilikone Inès de la Fressange. Bild: wenn deutschland
Pullover aus Baumwolle, von Max Mara Weekend, bei Modissa, Fr. 79.80. Bundfaltenhose aus Baumwolle, von Marc Cain, bei Feldpausch, Fr. 219.-. Sonnenbrille von Versace, bei Fielmann, Fr. 245.-. Ledertasche von Jil Sander, ca. Fr. 1450.-. Armbanduhr aus Edelstahl und weissem Keramik, von Thomas Sabo, Fr. 389.-. Zehensandalen in Krokodillederoptik, von Sam Edelman, bei Grieder, Fr. 110.-.
In den Achtzigern war Inès de la Fressange Lagerfelds liebste Muse und Inhaberin eines Exklusivvertrags bei Chanel. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen - la Fressange und Lagerfeld waren zwischenzeitlich geschiedene Geistern, es folgte die Versöhnung. Eine Modeikone ist sie geblieben: Mit ihren unendlich langen Beinen weckt die 54-Jährige den Eindruck, Coco Chanel hätte sie bereits im Hinterkopf gehabt, als sie damals die Hose auch für das weibliche Geschlecht salonfähig machte. Inès de la Fressange ist eine kluge Geschäftsfrau. Mit ihrem hübsch illustrierten Fashion-Guide „Parisian Chic“ geleitet sie stilsicher durch die goldenen Jahre, sie ist Markenberaterin bei Roger Vivier und ziert noch einmal die Werbeplakate von L’Oréal. Und trotzdem ist die Pariserin auf dem Boden geblieben, wechselt Glühbirnen aus und hilft den Kindern bei den Hausaufgaben. Très chich, wie wir finden.