hoch die tassen, auf's engadin!

Sonntag 16.10.2011
Redaktion Michael Müller
biera_engiadinaisa_Biera_engiadinaisa   

Als ich mich letztes Wochenende durch die Gourmesse in Zürich degustierte, vorbei an deliziösem norwegischen Bio Lachs, Trüffelkäse und Baroloweinen, stach mir ein Anbieter besonders ins Auge: Ein Engadiner Bierbrauer. "Super!" dachte ich mir, gönnte mir erst ein Glas vor Ort, dann einige Flaschen für zu Hause.
Das "Biera Engiadinaisa",ein unterengadinisches Tschliner Bier, wird aus «Granalpin»-Malz, biologischem Schweizer Hopfen, biologisch-zertifizierter Hefe und aus unbehandeltem Bergquellwasser gebraut.

Zu kaufen gibt es das Bier an diversen Orten im Engadin, oder aber in ausgewählten Läden und Lokalen der Schweiz. Unter anderem auch in Zürich und Basel.
Prost!

Von grossen und kleinen Würfen

Freitag 07.10.2011
Redaktion Michael Müller

 

Die neue von Stress ist langweilig imfall. Ha ha, das war jetzt ein ganz übler Scherz. Aber Melanie beiseite: «Renaissance II» (Universal) erscheint heute. Wäre Melanie noch an seiner Seite, sie würde «Hooray Hooray, Hey Yo! Ich will dein Pirat sein» frohlocken wie Jürgen Drews auf seinem heute erscheinenden Album «Schlagerpirat» (Universal). Aber das schlagen wir uns mal aus dem Kopf. Wusste übrigens jemand, dass Tsinar heute das Album «Relaxing Music For Dogs» (Heeb) veröffentlicht? Das ist (Zitat) «Musik und Naturgeräusche, die den Hund beruhigen, Hyperaktivität kontrollieren und einen Mangel an Geselligkeit kompensieren.» Herrje! Neue Musik zum Wochenende.

Text: Christian Hug

James Asher 
James Asher: «Return Of The Tiger» (New Earth/Heeb)
Nach dem vielen Heavy Metal von letzter Woche gönnen wir uns erstmal ein bisschen Erholung und schauen uns in der Esoterik-Ecke um. Da erfreut uns James Asher mit der Weiterführung seiner Tiger-Alben: Von all den Trommler-Bands von Kodo über Farafina bis Zaka Percussion ist Asher nicht nur der vielschichtigste, sondern dank sehr präzisen und basslastigen Keyboard-Fundamenten und Didgeridoo der eigenwilligste und für ungeübte Ohren zugänglichste: Seine ruhigeren Stücke sind angenehm zu hören. In den schnelleren Tracks aber entwickelt er Schub und Druck, da kann man nicht mehr ruhig sitzen. Das ist, wenn man so will, Bio-Goa-Trance, grossartig und jedem Technohead als Horizonterweiterung zu empfehlen. Man kann dazu auch allerlei tantrische Tänze tanzen.

Chinmaya Dunster 
Chinmaya Dunster: «Gaia’s Garden» (New Earth/Heeb)
Chinmaya ist einer der Vielproduzierer der Esoterik/New-Age-Szene (darf man heute noch New Age sagen?) und macht in der Regel gefällige Instrumentaltracks, die manchmal etwas oberflächlich, manchmal aber auch sehr anmutig sind, thematisch relativ ungeordnet von Yoga über Indien bis Vollmond. Nun vertont er den Garten der griechischen Göttin der Erde, und das klingt natürlich wieder sehr gefällig wie gute Lounge-Musik. Sonderbar ist Chinmayas steter Vorwärtsdrang, sein immerzu leicht überhöhtes Tempo das der in diesem Genre angestrebten Entspannung im Grunde zuwiderläuft: «Gaia’s Garden» klingt wie Lounge-Musik für den Beginn eines aufregenden Samstagabends. Immerhin ist es organische Lounge-Musik ohne das übliche dröge Synthiegedudel.

Wers konkret spirituell und beruhigend mag, dem sei empfohlen: Maitri: «Boundless Ocean» (Yogipress/Heeb).


Cali P
Cali P: «Unstoppable» (Nation)
Der schweizerisch/guadeloupische Reggae-Sänger verlegt sich mit seinem zweiten Album auf eine Mischung aus Dancehall und R&B. Das ist als Idee durchaus ernst zu nehmen. In der Ausführung aber haperts enorm: Erstens sollte Dancehall so zügig, zickig und zackig sein, dass man nicht stillsitzen kann (darum heisst es ja Dancehall). Zweitens sollte R&B in seiner Reduziertheit Spannung erzeugen. Beides schafft Cali P nicht: Die Tracks pendeln engagiert, aber ohne Feuer und ohne Grösse in der Bedeutungslosigkeit.


Peter Gabriel 
Peter Gabriel «New Blood» (EMI)Gabriel ist wie immer gut im Schuss: Letztes Jahr hat er auf «Scratch My Back» Songs von Bon Iver bis Talking Heads orchestral gecovert, und das klang grossartig. Warum also, so dachte sich Gabriel, nicht auch eigene Songs neu bearbeiten, wo doch die Zusammenarbeit mit John Metcalfe so wunderbar funktioniert hat? Mit dem 46-köpfigen New Blood Orchestra unter der Leitung von Ben Foster hat er deshalb eigene Songs wie «Rhythm Of The Heat», «Digging The Dirt» und «Don’t Give Up» (diesmal nicht mit Kate Bush, sondern mit Ane Brun) komplett umarrangiert: Auf die Essenz einreduziert, entsprechend präzise instrumentiert und ausdrucksstark wiedergegeben. Gabriel ist und bleibt ein Mastermind. Und er beweist Grösse, weil er aus diesem Album keine «Best-of reinterpretiert» macht, sondern sich der Songs annimmt, die ihm persönlich am Herzen liegen: Songs wie «Sledgehammer» und «Big Time» sucht man hier vergebens. In der Special-Edition gibt’s die 14 Songs auf der Bonus-CD auch als Instrumentals zu hören.

Evanescence 
Evanescence: «Evanescence» (EMI)
Geschlagene fünf Jahre haben Evanescence-Fans warten müssen auf den Nachfolger von «The Open Door», weil es wieder mal Personalwechsel und allerlei andere Komplikationen und Animositäten gab. Nun hat sich die Band um Sängerin Amy Lee neu definiert und nennt darum ihr drittes Album nach sich selber. Aber hat sich das Warten gelohnt? Jein: Einerseits werden Emos und Freunde des epischdunklen Mittelschwermetals durchaus in ihren Erwartungen bedient. Anderseits plärrt Ami ein bisschen zu oft. Und wie schon bei den Alben vorher macht sich auch diesmal das beklemmende Gefühl breit, dass Evanescence mehr draufhätten, dass ihre Songs cleverer sein könnten, ausgefeilter und sogar ein bisschen genial. Aber irgendwie dröselt auch «Evanescence» mehr vor sich hin, als dass es grosse Momente entwickeln würde.

oh baby blue

Freitag 10.06.2011
Redaktion Michael Müller

Jeanshemden

Schönes Hellblau an unseren Style-Redakteuren. Wenn schon der Himmel sich bewölkt.

mass nehmen und wie auf wolken gehen

Freitag 20.05.2011
Redaktion Michael Müller

Risch Shoes hat die Lösung für alle Shopping-Muffel die trotzdem Wert auf Eleganz und Bequemlichkeit legen! Es ist ganz einfach: Der Fuss wird in nur wenigen Minuten mit modernster 3D-Technologie gescannt und ein digitaler Fussabdruck wird erstellt. Somit wird ein passgenauer Leisten ermittelt welcher die Produktion in Florenz, nach traditioneller, italienischer Schuhmacherkunst ermöglicht.

Und das schönste daran: Wenn man den digitalen Fussabdruck, die "Risch Foot DNA", einmal ermittelt und in der Datenbank von Risch Shoes gespeichert hat, kann man immer wieder passgenau übers Internet bestellen und die Schuhe werden innert drei Wochen frisch von Florenz nach Hause geliefert.

risch_Philip Nero, Ansicht Paar      risch_Francis Testa di MoroAnsicht Paar
Modell "George", 320 Franken und Modell "Francis" zu 450 Franken.

risch_William Luggage, Ansicht Paar     risch_Albert Nero_Ansicht Paar
Modell "William", 320 Franken und Modell "Albert" zu 450 Franken.

Diese und noch mehr Schuhe sind in diversen Farben unter www.risch-shoes.com zu finden.

dyer-smith & frey

Donnerstag 12.05.2011
Redaktion Michael Müller

OFFICE TABLE STARTUP Premium CHF 2’900.–.   
OFFICE TABLE "STARTUP" Premium CHF 2’900.–.

TV BOARD VICE CHF 2’230.–.
TV BOARD "VICE" CHF 2’230.–.

Schlicht und sehr schön anzuschauen ist die neue COLLECTION 01 von Dyer-Smith & Frey. Sie besticht durch die Kombination verschiedener Stile, welche modern interpretiert wurden. So finden sich Elemente der fünfziger und sechziger Jahre. Die Leichtigkeit der Designs, die Multifunktionalität der Stücke und die klare Formsprache überzeugen.

Die Designer-Stücke werden heute, 12. Mai, von 18 - 21 Uhr im Einzigart an der Josefstrasse 36, 8005 in Zürich, präsentiert.

der al pacino der spaghettipfanne

Freitag 01.04.2011
Redaktion Michael Müller
Al Dente

Der Kochtopfmafiosi sagt matschigen Nudeln den Kampf an!
"Al Dente"  einfach zusammen mit den Nudeln ins kochende Wasser geben und auf die richtige Oper warten: Nach 7 Minuten schmettert "Al Dente" den „Triumphmarsch aus Aida“, nach 9 Minuten entlockt es ihm den „Gefangenenchor aus Nabucco“ und nach 11 Minuten gibt "Al Dente" „La Donna è Mobile“ aus Rigoletto zum Besten. Die Nonna könnts  nicht besser machen! Gesehen bei Globus.

Buon appetito!

ewz unplugged

Mittwoch 30.03.2011
Redaktion Michael Müller

Das ewz-Unterwerk in Zürich lädt zum fünften Mal zur viertägigen Unplugged-Session mit Musikern aus der ganzen Welt ein. Die Runde startet heute Abend mit dem Konzert des Brasil-Maestros João Bosco, welcher Bossa und brasilianischen Rock mit seiner sanften Stimme und viel südamerikanischer Fröhlichkeit verschmelzen lässt (Video).
Damit nicht genug! In den folgenden Tagen sind unter anderem die Soul-Ladies Bettye LaVette und die Schweizerin Caroline Chevin zu hören. Mit Lokua Kanza und der King Kora Acoustic Band wird Afrika auf die Bühne geholt und - last but not least - gibts beim «Songs & Chanson» William White und Gus MacGregor sowie den Genfer Newcomers Aloan zu belauschen.

ewz.unplugged 2011

nichts als die wahrheit: "white lies", heute abend in zürich!

Freitag 11.03.2011
Redaktion Michael Müller

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Die drei Jungs von "WHITE LIES".

WHITE LIES spielen heute Abend im KOMPLEX457 in Zürich!
Die Briten zelebrierten auf ihrem vielgelobten neuen Album "Ritual" , welches von Alan Moulder (NIN, Smashing Pumpkins, Depeche Mode) produziert wurde, einen dunklen und mitreissenden Mix aus Indie Rock, New Wave und Pop, nie deprimierend, jedoch immer sehr tanzbar.
Viel Spass beim schwofen!

schlicht und einfach: hay

Montag 14.02.2011
Redaktion Michael Müller

LOOP STAND WARDROBE von HAY 
LOOP STAND WARDROBE von HAY

Die Garderobe von dem dänischen Label HAY überzeugt durch eine klare Linie und schlichtes Design. Die LOOP STAND WARDROBE gibt es in schwarz, weiss und gelb, jeweils in zwei Grössen zu 229 Fr. oder 289 Fr.

Gesehen im Einzigart an der Josefstrasse 36, 8005 Zürich.

urban art an der langstrasse

Mittwoch 09.02.2011
Redaktion Michael Müller

Trish Graf, freischaffende Grafikerin und Illustratorin
Von Trish Graf, freischaffende Grafikerin und Illustratorin

  Wes21, Grafikdesigner und talentierter Sprayer
Wes21, Grafikdesigner und "überaus talentierter Sprayer"

 

Das Urban Art Studio, eine Aktionsplattform für erlesene Kunst, Kultur, Musik und Mode, vereint die Crème de la Crème der Graffiti- und Street-Art-Szene. Künstler wie Gordon Gieseking, Fafa (Rafael Marquez) oder Tasek (Gerrit Peters) stellen ihre Werke diesen Donnerstag, 10. Februar bis 7. März, im Malibu an der Zürcher Langstrasse 65, aus.

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