Villa Sunneschy

Freitag 03.09.2010
Redaktion Susanne Märki

Die Lage ist einzigartig, der Garten inklusive Lounge grosszügig und die Preise für Drinks und kleine Häppchen fair. Stäfa ist nicht ab der Welt und kann auch per Schiff erreicht werden. Noch ist alles ein bisschen improvisiert aber die Stimmung locker und mehr als erholsam.

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Die Location kann auch für Anlässe gemietet werden.

villa-s.ch

biennale venedig

Freitag 03.09.2010
Redaktion Richard Widmer

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Getty Images

Zur Premiere des Films Machete, der am 1.September am 67. Film Festival Venedig gezeigt wurde, schritt die Schauspielerin Jessica Alba über den roten Teppich. In einer Valentino Couture Robe und Salvatore Ferragamo Sandalen, beides aus der aktuellen Kollektion, sorgte sie für Aufsehen. Den Schuh aus Wildleder gibt es in allen Salvatore Ferragamo Boutiquen für ca. 700.- Franken zu erstehen.

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Sandale in Schwarz oder Braun von Salvatore Ferragamo

Zwei Buchtipps: Neuling Philipp Meyer und Altmeister Douglas Coupland

Freitag 03.09.2010
Redaktion Anita Lehmeier

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Wenn ein ernst zu nehmender Literaturverlag einen Erstling ankündigt und den gleich in eine stellt mit Salinger, Faulkner, McCarthy und Kerouac, dann werden wir neugierig und skeptisch. Nach der Lektüre von ROST geben wir den Leuten von Klett-Cotta recht: das Buch von Philipp Meyer ist ein Hammer!!! Meyer erzählt in einer unaufgeregten Sprache die Geschichte der Freundschaft zwischen zwei jungen Männern, Isaac und Poe, die nichts anderes als weg wollen auf dem krisengeschüttelten Kaff, in dem sie leben. Kalifornien ist ihr Ziel, doch schon auf der ersten Wegstrecke ins gelobte Sonnenland kommt es zu einem Kampf mit einer Gruppe Streuner, einer der Hobos kommt dabei uns Leben. Klar wird der impuslsive Poe verdächtigt, obwohl der introvertierte Isaac die Mordwaffe führte. Isaac haut bei Nacht und Nebel ab, Poe, als notorischer Rowdie der örtlichen Polizei bestens bekannt,  wird verhaftet. Wird Poe seinen Freund decken und stillhalten, ja gar für ihn den elektrischen Stuhl riskieren? Wird Isaac das gelobten Sonnenland erreichen?
Meyer zeichnet nicht nur das Porträt einer Freundschaft, sondern gleich ein Sittengemälde des modernen Amerikas, seinem inneren und äusseren Zerfall. Seine mitreissende Geschichte ist ein einer krisengeschüttelten Region angesiedelt, einem Landstrich, der einst durch die Stahlindustrie zur Blüte kan. Heute regiert da nur noch der Rost. Wir schliessen uns der Meinung an von Autorin Patricia Cornwell, die für Meyer den Pulitzerpreis fordert.
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Wenn ein Grossmeister der Literatur an seinen grossen Erfolg von einst anknüpfen will, auch dann sind wir neugierig und skeptisch. Auch Douglas Coupland hat uns ein paar schlaflose Nächte und gleichzeitig viel Freude gemacht: GENERATION A ist jede schlaflose Stunde wert. Das Buch ist bei Tropen von Klett-Cotta erschienen.

9BuchCopeland

Wer anno 1991 schon aus dem Bilderbuchalter raus war und lesen konnte, erinnert sich sicher an GENERATION X, ein epochaler Roman, der nicht nur einer Generation den Namen gab, sondern auch seinen Autoren weltberühmt machte. Sein neues Buch ist keine Fortsetzung, eher eine Variation zu GENERATION X. Coupland siedelt seine Geschichte in der nahen Zukunft an, in einer Zeit, wo Metropolen zu Geisterstädten verkommen, die Menschen ohne Hoffnung und die Bienen ausgestorben sind. Die Produktion von Solon, ein Mittelchen zwischen Antidepressiva und Droge, hat den Bienchen den Garaus gemacht. Umso seltsamer, dass nun fünf Leute in ganz verschiedenen Ecken der Welt von Bienen gestochen werden. Sinistre Wissenschaftler verschleppen die fünf Gestochenen auf eine einsame Insel, um herauszufinden, was die fünf verbindet, was sie für Bienen so attrraktiv macht. Von der Umwelt abgeschottet, beginnen die fünf, sich haarsträubende Stories zu erzählen. Douglas kennt keine Grenzen in seiner Faburlierlust, und weil er so urkomisch schreibt, wird die an sich düstere, apokalyptische Zukunftsvision sehr leicht lesbar. Lektüre wie Honig fürs Gemüt, Gelée Royale  für den Intellekt. Danke, Douglas!

Mit neuem und ohne Altes

Freitag 03.09.2010
Redaktion Barbara Pastore

Hin- und hergerissen sind wir diese Woche vom Angebot neuer Musik: Eine Band ohne Sängerin, dafür zwei Sängerinnen mit Kindern, ein Sänger mit Fremdsprache und eine Punkband ohne Punk. Das wollen wir uns genauer anhören: Neue Alben zum Wochenende


Text: Christian Hug

Crayonettes

The Crayonettes: «Playing Out –Songs For Children And Robots» (Caw/Namskeio)

Die amerikanische Folk-Sängerin Kathryn Williams (die mögen wir) und die Punk-Sängerin Anna Spencer treffen sich manchmal, damit ihre beiden Buben miteinander spielen können. Nun haben sie Kinderlieder eingespielt, die weder folkig noch punkig sind, sondern heiter-naiv. Das ist reizend. Vor allem, wenn Kathryn Sätze singt wie «There’s a sparrow up the tree, singing tralla-la-la-li». Aber weil unsere eigenen Kinder die englischen Texte nicht verstehen, müssen wir Erwachsenen die Musik alleine geniessen.

1000 Robota

1000 Robota: «Ufo» (Buback/Nation)

Das zweite Album des jungen Hamburger Trios wird uns als Punk-Sensation angepriesen. Punk? Ist der nicht längst tot? 1000 Robota klingen vielmehr so, als wären Tocotronic endlich aus ihrer Zivilisations-Betäubung aufgewacht und würden sich erinnern, dass sie ganz früher mal Bauhaus gehört haben. Aber immerhin: klingt interessant.

Kimono

Kimono: «Easy Music For Difficult People» (Kimi/Namskeio)

Apropos interessantes Trio: Kimono ist eine isländisch-kanadische Dreierkiste, die eigenwilligen Gitarrenpop oder, wie man dem auch sagt, Math-Rock spielt, und das nun schon mit ihrem dritten Album. Natürlich sind wir selber üüüüüberhaupt keine komplizierten Menschen, aber wenn es um easy music geht, sind wir immer dabei... Und genau so klingt auch das Album. Gut gemacht!

Und wenn wir schon bei gutem Gitarrenpop sind: Wer das neue Album von Arcade Fire mochte, mag auch: My Jerusalem: «Gone for Good» (One Little Indian/Namskeio), Charles De Bold: «The Lonesome Southern Comfort Company»

Baschi

Baschi: «Auf grosser Fahrt» (Universal)

Gang bringe-n-uise! De Baschi hed jetz Tolle und singt hochdeytsch! Är hed, sicher ai mit viu Hiuf vo seynere Plattefirma, absoluit gar neyd la aabrenne und lifered suibiri Songs wo tenid wie Juli oder Silbermond. Sehrt suiber gsunge. Miär wiischid ihm nur s’Beschd. Und noch dieses Jahr soll sein neues Mundartalbum erscheinen.

Tarja

Tarja: «What Lies Beneath» (Universal)

Die klassische Morcheeba-Situation: Wenn sich eine tolle Band von ihrer tollen Sängerin trennt, wie klingen dann die beiden solo? Nightwish und Tarja Turunen ghen seit fünf Jahren eigene Wege. Nightwish ohne Tarja verlor auf ihrem Album «Dark Passion Play» viel von ihrem Charme. Und Tarja verliert, wie sich jetzt auf ihrem ersten Soloalbum zeigt, ohne ihre alte Band den Druck und das bezaubernde, rasend schnelle Tempo. «What Lies Beneath» klingt, als hätte Kate Bush den Fantasy-Metal entdeckt. Hübsch und aber auch kitschig.

Stone Sour

Stonesour: «Audio Secrecy» (Roadrunner/Musikvertrieb)

«Come What(ever) May», das letzte Album aus dem Jahr 2006, wurde im «Rock Hard» zum Album des Jahres gekürt. Mit «Audio Secrecy» wird das Nebenprojekt von Slipknot-Sänger Corey Taylor diese Auszeichnung definitiv nicht mehr kriegen: zu flofflig, zuwenig konzentriert und zu viele belanglose Balladen. Und ja: Und fast kein richtiger Metal mehr.

Zu gewinnen: 5 x 2 Tickets zur Premiere "THE AMERICAN" am 13. September

Freitag 03.09.2010
Redaktion Anita Lehmeier

BlogAmericanKLEIN

George Clooney mimt mal wieder den Bösewicht. Im Thriller THE AMERICAN spielt er den amerikanischen Auftragskiller Jack, den sein letzter Einsatz in die italienische Provinz verschlägt. Hier wartet er auf das GO für den blutigen Job. In der Zwischenzeit freundet sich der smarte Killer mit einem Pfarrer an und entdeckt die lokalen Sehenswürdigkeiten:

BlogAmericanPaarKLEIN

Völkerverständigung: der stille Amerikaner Jack (George Clooney) und die Dorfschöne Clara (Violante Placido, Bild oben)  Die blonde Mathilde (Thekla Reuten) stellt auf dem Weg des Killers Jack wichtige Weichen.  © Filmstills Ascot-Elite

 

BLogAmericanGirlKLEIN

Klar reicht uns Frauen jeden Alters allein der Name Clooney, um sofort ins Kino zu eilen. Und wir kommen voll auf unsere Kosten: In "THE AMERICAN" zeigt sich George als die perfekte Mischung aus der Coolness eines Steve McQuinn und der Eleganz eines Cary Grant - was wollen wir Weiber mehr? 
Es gibt aber auch für Kerle gute Gründe, sich den Film reinzuziehen - nebst den dekorativen Damen, die Georges Weg kreuzen:  Hinter der Kamera stand der Star-Fotograf Anton Corbjin, dessen Musikvideos und Regie-Erstling "CONTROL" Kultstatus haben. Gedreht wurde der Thriller in der atemberaubenden Landschaft der Abruzzen, im malerischen Dörfchen Sulmona und in Castel del Monte. Die achteckige Burg dort kennen Kinofans schon aus "DER NAME DER ROSE". Wer noch einen guten Grund mehr braucht, um ein Kinoticket zu kaufen: die Musik zum Film stammt von Herbert Grönemeyer.
Mit etwas Glück gehören Sie zu den ersten, die den Film in der Schweiz zu sehen bekommen - und das erst noch gratis! Ascot-Elite und SI Style verlosen 5 x 2 Tickets zur Schweizer Premiere von "THE AMERICAN" am Montag, den 13. September in der Arena Filmcity in Zürich. Um 19.30 Uhr wird ein Apero seviert, um 20.15 Uhr fängt der Film an. Zum Mitmachen füllen Sie den Talon aus bis zum 9. September mittags. Viel Glück!


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