online und mobil: Navyboot

Donnerstag 10.06.2010
Redaktion Martina Russi

5 4

Die Schweizer Schuh-Marke Navyboot präsentiert sich auf dem Internet mit einem neuen Auftritt. Gezeigt werden die Bilder der neusten Kampage, fotografier von Michel Comte, Making-of Videos, einen Michael Schumacher Info-Bereich sowie die Damen- und Herrenkollektion der Schuhe und Taschen. Neu kann über die Homepage eine Navyboot iPhone App heruntergeladen werden. Die Applikation zeigt die aktuellen Kollektions-News, Kampagnen-Videos und Bilder sowie einen Storefinder. Für Schumacherfans lädt die App die neusten Infos direkt aufs iPhone.

Kunst auf dem Tisch - bon appetit!

Donnerstag 10.06.2010
Redaktion Anita Lehmeier

TischtuchGrün

Im März 2005 zeigte Sibler AG in Zürich handbemalte Wachstischtücher von der Künstlerin Aline Telek. Diese Einzelstücke fanden so grossen Anklang, worauf einige der Motive nun in limitierter Auflage gedruckt wurden. Nach langen Versuchen ist nun das erste Sujet erhätlich: Pique-nique (Bild oben) ist auf Baumwolle gedruckt und mit einer wasser- und schmutzabweisenden Imprägnierung behandelt. So wurde das traditionelle Wachstischtuch vom Kleinbürgermief von anno dazumal befreit und trendy neu aufgelegt. Format 135 x 175 cm, Kosten Fr. 220.- , Infos und Bestellungen auf www.sibler.com

Karim Rashid: “Poet of Plastic” an der Nacht des Designs

Donnerstag 10.06.2010
Redaktion René Ammann

karim_rashid_2

Zwei Herzen: Karim Rashid, Designer, Alleinunterhalter und Ehemann. "Oft hält man mich nicht für seriös, weil ich Farbe benutze oder mich anders kleide. Alles, was abweicht, ist verdächtig."

majik_belgrad_rashid2

Mehr Farbe: Karim Rashids Restaurant “Majik” in Belgrad.

morimoto-philadelphia_rashid

Lichter Raum: Karim Rashids Restaurant “Morimoto” in Philadelphia.

Heute Abend, 10. Juni, spricht der New Yorker Designer Karim Rashid, 50, im “Redbox” an der Seestrasse in Zollikon zum Thema “Design brings pleasure”. Mit dem exklusiven Anlass feiert Campari das 150-Jahre-Jubiläum und lanciert einen Cocktailshaker in Murano-Glas von Venini. SI Style führte in Basel ein Interview mit dem “Poet of Plastic”, dessen Stuhl “Oh” millionenfach produziert wurde.

Design muss den Benutzern ein neues Erlebnis bieten, sagen Sie. Welches war Ihr jüngstes Erlebnis?
Karim Rashid: Ein gutes oder ein schlechtes?
Was Ihnen in den Sinn kommt...
Ein grässliches. In meinem Hotel in Madrid, vergangene Nacht.
War das Bett zu kurz? Sie sind ja 1 Meter 93 gross!
Nein, diesmal war es das Bad. Wenn man die Tür öffnete, stand der Waschzimmertisch im Weg, und ich holte mir blaue Flecken. Das gesamte Zimmer war irgendwie falsch. Insgesamt erlebe ich Design sehr viel häufiger als Ärgernis, als dass ich Freude daran hätte.
Vorhin, im Tram, habe ich beim Aussteigen den Kopf angeschlagen. Ist das mein Problem oder dasjenige des Designers?
Des Designers! Wenn wir Designer unsere Arbeit recht machen, sollte das Resultat bei aller Ernsthaftigkeit vergnüglich, schmuck und bezaubernd sein. Eine Welt, die wir mit Wohlgefallen erfahren. Aber Designer denken nicht so, sie schauen sich als Erstes das an, was es bereits gibt. Nehmen wir das Hotelzimmer: Bett zur Wand. Stuhl neben dem Fenster. O ja, ein Schreibtischchen braucht es noch. Das tun wir hier hin. Oder dort? Hm... Da bewegt man sich bloss in alten Denkmustern. Ich muss mich doch fragen: Braucht es überhaupt einen Schreibtisch, einen Stuhl? Und warum hat es bloss einen Stuhl...
...wenn es zwei Betten hat...
Genau. Alle diese Merkwürdigkeiten. Jedenfalls: Design ist, eine neue Welt zu formen. Zeitgenössische Themen, zeitgenössisches Verhalten, zeitgenössische Technologien - das ist ein Unterschied. Mir ist, als missdeuteten wir gegenwärtig, was Design ist. Design wurde zur Dekoration, zur Kunst...
Sie arbeiten häufig mit leuchtenden, fröhlichen Farben. Warum?
Wissen Sie, bis im Alter von Mitte dreissig waren alle meine Arbeiten schwarz und weiss.
Und Sie trugen auch ausschliesslich Schwarz oder Weiss.
Ja, genau. Als Teenager bevorzugte ich Weiss und Pink. Als ich mich dazu entschied, Industriedesigner zu werden und in die Geschäftswelt einzusteigen, begann ich, Krawatten und Anzüge zu tragen. Im Jahr 2000 hatte ich von all den Uniformen genug. Wir sollten alle Individualisten sein und uns die Freiheit nehmen, uns so anzuziehen, wie wir das für richtig halten.
Man hält Farbe für unseriös.
Genau! Seit Jahren bin ich Assistenzprofessor für Philosophie und werde oft als «nicht seriös» abgestempelt, weil ich Farbe benutze oder mich anders kleide.
Interessant, wie konservativ sogar Studenten an Kunstschulen denken! Alles, was abweicht, ist verdächtig. Hinzu kommt, dass die Intellektuellen Design und Architektur lange Zeit belächelten, das waren in ihren Augen jene, die runde Badewannen machten. Aber die Zeiten ändern sich.
Design muss poetisch sein, sagen Sie. Genügt Funktionalität nicht?
Design sollte ein gewisses Mass an Selbstentfaltung enthalten, ein Markenzeichen. Die Industrie produziert makellose Produkte. Wie soll sich da ein Hersteller vom andern unterscheiden? Er muss seine eigene Identität finden und ein gewisses Mass an Poesie anbieten. Wer das nicht tut, wird nicht überleben.
Trifft «Poesie» auch den Mythos einer Firma und ihrer Produkte?
Sollte Design hinter der Brauchbarkeit verschwinden?
Nein, das kann durchaus das Gegenteil sein! Das gehört zur Herausforderung als Designer. Man entwirft ein Objekt, und die Leute denken: Wow, was für ein schönes Teil, sieht aus wie eine Skulptur! Und dann benutzen sie es und sagen: Na, das ist ja wirklich brauchbar!

Zu gewinnen: Tickets und Buch "THE PRIVATE LIVES OF PIPPA LEE"

Donnerstag 10.06.2010
Redaktion Anita Lehmeier

BlogPippaLeePaar

Pippa Lee (Robin Wright Penn) und ihr Verlegersgatte Herb (Alan Arkin), ein fast glücklilches Paar:  © Filmstills Rialto Film AG

Mit THE PRIVATE LIVES OF PIPPA LEE kommt am 24. Juni ein ergreifend grandioser Film in unsere Kinos! Einer der seltenen Glücksfälle, wo Drehbuch, Regie und Darsteller perfekt harmonieren – seit Tom Fords A SINGLE MAN das tiefgründigste Porträt über eine Figur, die sich stetig auf den Abgrund zu bewegt.

Pippa Lee (Robin Wright Penn in ihrer bislang besten Rolle), eine schöne Frau in mittleren Jahren, ist glücklich verheiratet, stolze Mutter zweier wohlgeratener erwachsener Kinder, eine geschätzte Gastgeberin. Mit ihrem 30 Jahre älteren Mann, dem despotischen Verleger Herb (Alan Arkin), führt sie eine liebevolle Ehe. Als Herb 80 wird, zieht das Paar von New York in eine Seniorenresidenz in Connecticut. Eine idyllische Welt, die dem Paar einen ruhigen Lebensabend in Aussicht stellt. Doch innerlich rebelliert Pippa gegen diese Lebensperspektive – im Unterbewusstsein melden sich alte Reflexe. Denn sie war nicht immer die souveräne, elegante Frau, als die man sie kennt. Hinter ihr liegen wilde Jahre – Drogenexperimente und erotische Eskapaden mit einer Fotografin (Julianne Moore), Erfahrungen mit einer tablettensüchtigen Mutter (in Hochform: Maria Bello), der Selbstmord einer einstigen Rivalin (Monica Bellucci). Und weil Pippa immer öfter Erinnerungslücken hat, nachts den Kühlschrank plündert, ohne sich am Morgen daran  entsinnen, fürchtet sie sich vor Kontrollverlust und Demenz.

 BLogPippaKeanu

Zwei Unglückliche sehnen sich nach einer Welt in Rosa: Pippa (Robin Wright Penn) und ihr Nachbar (Keanu Reeves).

Bislang schien es so, als hätte sie mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen, doch in der sterilen Welt des Rentnerparadieses gewinnen die Sünden der Jugend neue Attraktivität. Pippa beginnt wieder zu rauchen und als sie die Bekanntschaft des wesentlich jüngeren Nachbars (Keanu Reeves) macht, stellen sich auch romantische Sehnsüchte ein. Neben dem "Matrix"-Darsteller, um den es lange still war, kommt auch Winona Ryder nach langer Pause  auf die grosse Leinwand zurück und beweist einmal mehr ihr ausserordentliches Talent, zerrissene Figuren darzustellen, dass man im Kinosessel Gänsehaut bekommt. Mehr über die zierliche Acrice lesen Sie übrigens in der aktuellen Ausgabe von SI Style.
Drehbuchautorin und Regisseurin Rebecca Miller (die Frau von Daniel Day-Lewis und Tochter von Grossdichter Arthur Miller und Fotografin Inge Morath) zeigt das Seelenleben ihrer Figuren mit grosser Präzision und Empathie.

Buchcover_PippaLee

Rialto Film AG und SI Style verlosen 3 x 2 Tickets plus das Buch von Rebecca Miller (Verlag S. Fischer), auf dem der Film basiert. Füllen Sie den Talon aus bis zum 23. Juni und gewinnen Sie ein Paket Soulfood der Extraklasse.


Socken-Woodoo

Donnerstag 10.06.2010
Redaktion Martina Russi

Italien Südafrika

Italien                                                     Südafrika

Frankreich

Frankreich

BrasilienEngland 

Brasilien                                                     England

Am Freitag ist es so weit und die WM wird angepfiffen. Südafrika spielt gegen Mexiko und Uruguay tritt gegen Frankreich an. Passend zum weltweiten Fussballfieber bringt Burlington eine limitierte Football Edition 2010 auf dem Markt. Die Socken in "One Size" für Männer wie Frauen sind aus gekämmter Baumwolle und im typischen Argyle Muster (Rauten-Karo) in den jeweiligen Länderfarben der Nationalmanschaften (im Globus, Jelmoli und Fachhandel) erhältlich. Für Fr. 17.- kann sich der Fussballfan nun von Kopf bis Fuss auf die kommenden Tage einstimmen und die Siegeschancen mit einem Socken-Voodoo begünstigen.

Café Complet

Donnerstag 10.06.2010
Redaktion Laura Catrina

café complet_2 

Im Sommer muss es nicht immer etwas Warmes sein zum Abendessen. Brot, mit Butter und Konfitüre, dazu Käse, Salsiz und Früchte; der Znachtklassiker ist hip, schmeckt – und hat gar weniger Kalorien als ein Teller Spaghetti Bolognese. Nicht nur sehr lecker, sondern auch hübsch anzuschauen auf dem Tisch sind die Konfitüren von Bonne Maman. Über zwanzig Sorten versüssen das Brötchen.

Rhabarber

Zum Dessert: Die mit Crème fraîche verfeinerten und mit Früchten unterlegten Nature-Joghurt in den Geschmacksrichtungen Erdbeer, Aprikose oder Rhabarber. Erhältlich bei Coop, Globus, Manor oder Volg. bonnemaman.ch

Top Ten - Rankings

Aktuelles Magazin

Kalender

Schweizer Illustrierte

1 2 3 4 5 Play Stop

Fragen Sie die Redaktion

Haben Sie Fragen zu Stil, Beauty oder Stars – oder sonst ein Anliegen, das die SI Style Blog Community interessieren könnte? Fragen Sie unsere Redaktion. Mit etwas Glück wird Ihre Frage direkt auf dem Blog beantwortet.

Jetzt fragen

Sign in