Buchtipp zum Wochenende: Viva l'Italia!

Freitag 04.06.2010
Redaktion Anita Lehmeier

Kochbuch

Wie fein, dürfen wir  Carlo Bernasconi quasi über die Schultern schauen beim Kochen! Mit seinem neuen Kochbuch LA CUCINA VERDE - die schönsten italienischen Gemüserezepte (Verlag Jacoby Stuart) entführt er uns ins kulinarische Paradies gen Süden: Von Artischocke bis Zucchini hat der Kulinariker Bernasconi 18 Gemüsesorten ausgewählt. Die köstlichen und einfachen Gerichte, die er kreiert hat, verbinden Familientradition und modernen Küche. Über 120 vegetarische Rezepte laden ein zu einer genussreichen Reise durch die Cucina verde des sonnenverwöhnten Stiefels. Wahrlich ein Augenschmaus sind die Illustrationen von Larissa Bertonasco. Die zauberhaften Collagen und Zeichnungen gereichen jeder Küchenwand zur Zierde. Am besten also kauft man LA CUCINA VERDE gleich zweimal - eines zum Kochen und eines, um mit den Bildern die Küche zu schmücken!

Heimelig

A propos Wandschmuck und Kochbücher: Die schönsten der Welt gibt es jetzt bei Carlo Bernasconis Restaurant Heimelig an der Fröhlichstrasse 39 im Zürcher Seefeld zu bewundern. Das Heimelig heisst mit zweitem Namen Cucina e libri (Küche und Bücher) - zu Recht. Im Heimelig kann man nämlich nicht nur köstlich speisen ( Mi. bis Sa. ab 19 Uhr, Reservation dringend empfohlen, Telefon 044 383 21 39 oder Email cucinalibri@bluewin.ch, denn wie gut Signore Bernasconi kocht, hat sich mittlerweile herumgesprochen).
Im Heimelig zieren raumhohe Regale mit Kochbüchern die Wände, und man darf nach Herzenslust blättern. Zurzeit gibt es wie gesagt Dutzende der schönsten Kochbücher der Welt zu sehen. Monsieur Cointreau (Cointreau? das ist doch der süsse Orangenlikör in der viereckigen Flasche, richtig!) kürt alljährlich mit Verve und Sachverstand die schönsten kulinarischen Bücher aus aller Welt. Lassen Sie sich verführen von den Preziosen zwischen Buchdeckeln, Bernasconis Kochkunst und der Gastfreundschaft im Heimelig!

CarloZeichnung

Im Heimelig kocht der Chef: Carlos Bernasconi, gesehen von Larissa Bertonasco (oben) und in echt in seinem Reich:

Carlo

all about sneakers

Freitag 04.06.2010
Redaktion Michael Müller

Die Sneakerness 2010 in Zürich lädt diese Jahr in den Güterbahnhof ein. Auf 1400 Quadratmetern werden zahlreiche Brands, Designer, Customizer, Künstler und ausgesuchte Händler wie Nike, adidas, Asics, Pro Keds, Puma, etc. auf Besucher aus ganz Europa treffen. Neben brandneuen Entwürfen werden auch jede Menge rare Vintagestyles und limitierte Exemplare zu sehen sein.
Ein Muss für jeden Turnschuhliebhaber und Sneakersympathisanten!

Auch die Aftershow-Party im Zeughaus 5 (alte Kaserne) mit Parra Soundsystem (Amsterdam), Pony Bomb (ZH) und Mercury (BE) sollte man natürlich nicht verpassen.

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bring en hei

Freitag 04.06.2010
Redaktion Richard Widmer

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Louis Vuittons Reisebox für den FIFA-WM-Pokal

Der von der FIFA in Auftrag gegebene Spezialkoffer wurde von einem Handwerksmeister von Hand in den historischen Werkstätten von Louis Vuitton in Asnières angefertigt. Es wurde höchste Sorgfalt angewendet, damit der berühmte 36 cm hohe und 6,175 kg schwere Pokal aus 18 Karat Gold und mit Malachiten auf dem Sockel optimal aufgehoben ist und die Reise nach Südafrika gut übersteht. Der Koffer kann nach vorne und nach oben hin geöffnet werden, um den Pokal am Abend des 11. Juli 2010 leicht entnehmen zu können, wenn er dem Kapitän der Siegermannschaft überreicht wird.

Louis Vuitton, der aus einer Familie von Müllern und Schreinern aus dem Juragebirge stammt, lässt sich 1837 als Layetier und Koffermacher in Paris nieder, d. h. er stellt Koffer her und kümmert sich um die sachgerechte Verpackung von Kleidung und Hausrat der Reisenden. Sehr schnell wird er der bevorzugte Handwerker der Kaiserin Eugénie. 1854 gründet er sein eigenes Unternehmen und fertigt revolutionäre Koffer mit flachem Deckel an, die – zur Zeit der ersten Eisenbahnreisen – im Gepäckwagen gestapelt werden können. Dieser flache Koffer ist die erste zahlreicher bahnbrechender Kreationen von Louis Vuitton, die das ganze 19. und 20. Jahrhundert die Entwicklung der modernen Transportmittel begleiten und das Reisen zu einer wahren Lebenskunst erheben.

Musik zum Sommeranfang!

Freitag 04.06.2010
Redaktion Anita Lehmeier

In den letzten beiden Wochen kamen nur sehr wenige neue Alben raus. Dieses Wochenende werden wir ordentlich eingedeckt. Das wird unser Portemonnaie arg belasten. Aber es lohnt sich. Hier eine Auswahl von Alben, die heute erscheinen.

Text: Christian Hug

Christina Aguilera

Christina Aguilera: «{Bi-on-ic}» (Sony)
Vielleicht schraubt Frau Aguilera mit dem Cover die Erwartungen etwas zu hoch: Halb Mensch – halb Maschine? Ergibt innovative Dancefloor-Kracher! Tatsächlich zeigen einige Songs gute Ansätze, Tausendmalgehörtes neu zu verpacken, auch wenn sie letztlich zuwenig konsequent sind. Doch dann kommen die üblichen Schmuselieder, und zwischendurch plappert ihr Baby drein, was gänzlich unnötig ist. Am Ende bleibt ein weiteres Christina-Album zum verlässlichen Aguilera-Wert.

 

Uffie 

Uffie: «Sex Dreams And Denim Jeans» (Ed Banger/Warner)
Nach mehreren Singles und EPs veröffentlicht Uffie endlich ihr vollständiges Debüt: Die 23-jährige Newcomerin aus Florida zelebriert fern aller Lady-Gaga-Hysterie irritierende Songs zwischen Minimal, Elektro, Rap und Kunst, die immer etwas störrisch, lasziv und eigenwillig sind. Das ist spannend. Bezeichnenderweise erscheint Uffie beim Label Ed Banger.

 

Pendulum

Pendulum: «Immersion» (Warner)
Pendulum haben Prodigy längst als führende Kombo für modernen harten Dancefloor abgelöst. Auf ihrem sehnlichst erwarteten neuen Album benutzen die Australier noch immer dieselben Bausteine und setzen sie noch immer gleich zusammen, aber das ist okay: Von so einer umwerfenden Mischung aus House, Drum&Bass und Metall lassen wir uns gerne wegblasen. Das ganze Abum handelt übrigens von Wasser.

 

Tom Geabel

Tom Gaebel: «Music To Watch Girls By» (SPV)
Der deutsche Entertainer-Chef findet immer besser zu seiner Form: Er schafft die Gratwanderung zwischen Frank Sinatra und Tom Jones, Schmus und Swing, Kitsch und Grösse inzwischen sicher und liefert ein durchgehend angenehm anzuhörendes Album ab: Das gefällt übrigens auch unseren Eltern.

 

Brandhärd 
Brandhärd: «Blackbox» (Musikvertrieb)
Vor zehn Jahren war das Basler Rap-Trio wild und wuchtig, mit «Blackbox» werden Brandhärd definitiv erwachsen: tolle Auswahl monumentaler Samplings, schöner Flow, schlaue Texte, alles in allem geschmeidig und mit einem Attitüden-freien Rap-Verständnis.

 

Tequila Boys 
Tequila Boys: «Live im Anker 2009» (Nation)
Ein Stück Schweizer Musikgeschichte: 1989 spielten die Mundart-Pioniere Rumpelstilz um Polo Hofer nach zehn Jahren Pause ein Reunion-Konzert im «Anker» in Interlaken. Zwanzig Jahre später spielten sechs junge Berner Musiker exakt dasselbe Konzert am selben Ort noch mal. Alle Musiker waren 1971, als Rumpelstilz gegründet wurde, noch nicht geboren... Eine fetzige Hommage mit Polo Hofer und Hanery Ammann als Gäste.

Long live McQueen!

Freitag 04.06.2010
Redaktion Laura Catrina

mcqueen_newdesigner

(Bild: David Burton)

Vergangenen Februar schockte der Designer Alexander McQueen die Modewelt mit dem Selbstmord in seinem Londoner Apartment. Viele bangten um den Fortbestand seines extravaganten, einzigartigen Labels. Jetzt ernannte der Gucci-Konzern, welchem die Marke angehört, die neue Kreativdirektorin: Die 35-jährige Sarah Burton arbeitete seit 16 Jahren für McQueen, war lange seine rechte Hand. Sie war es auch, welche die noch von McQueen angefangene Kollektion für Herbst/Winter 2010/2011 nach seinem Tod fertigstellte und damit die Modekritiker begeisterte. Die junge Britin ist wohl die einzig richtige Wahl, um McQueens Erbe in seinem Sinne fortzusetzen. alexandermcqueen.com

kunst event

Freitag 04.06.2010
Redaktion Richard Widmer

Kunst von Christiane Kern, Seresia und Heinz Huber

Die Kunst-Liebhaberinnen von Jewelbox bieten talentierten und noch unentdeckten Künstlern die Möglichkeit ihre Arbeiten zu präsentieren. Neben der Online-Plattform organisieren sie auch Live-Ausstellungen. Die nächste Vernissage, mit drei Künstlern, findet am Samstag 5.6. um 12 Uhr in Zürich an der Predigergasse 19 statt. Die Ausstellung ist auch am Sonntag von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Wer nicht dabei sein kann: Auf der Webseite werden immer neue Künstler vorgestellt.

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